Antispe Sauerland

Antispe Sauerland

Antispeziesismus? Ja klar!

Antispe Sauerland c/o Schwarze Katze, Postfach 41 20, 58664 Hemer
e-mail: antispe[ättt]katze.dk - web: http://antispe.katze.dk

Fotos Veggie Street Day Dortmund 2011

veganGeschrieben von Admin 08 Sep, 2011 08:10:55
56 Fotos vom Veggie Street Day, welcher am 13.08.11 in Dortmund stattfand, sind nun online: http://schwarze.katze.dk/fotos/130811.html
Kein Gott, kein Staat, kein Fleischsalat!
Foto: Schwarze Katze, 13.08.11, Veggie Street Day Dortmund.

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Veganmania Iserlohn am 23.07.11

veganGeschrieben von Admin 22 Jul, 2011 17:19:26

Auch dieses Jahr heißt es wieder Veganmania – diesmal in 12 Städten in Österreich und Deutschland! Veganmania – das bedeutet Spaß, leckeres Essen, Musik, Party, nette Menschen und Sommersonne.

Die veganen Straßenfeste sind einmalig, wenn es darum geht, anderen Menschen die Vielfalt der pflanzlichen Ernährung näherzubringen und zu zeigen, wieviel Spaß sie bereitet.

Am 23.07.11 findet von 11-16 Uhr auf dem Alten Rathausplatz vor der Bücherei erstmalig in Iserlohn das Veganmania statt. Infos über das umfangreiche Programm findet sich auf http://www.veganmania.at/2011/iserlohn.htm

124 Fotos: http://schwarze.katze.dk/fotos/230711.html

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vegane Kekse auf dem Friedensfest

veganGeschrieben von Admin 14 Jul, 2011 12:38:59
Auf dem Friedensfest 2011 hat die Schwarze Katze auf ihrem Infostand was zu futtern verschenkt. Im Schwarze Katze Rundbrief zum Friedensfest 2011 heisst es unter der passenden Überschrift "vegane Kekse" dazu:

Wir verschenken auf dem Friedensfest selbstgebackene vegane Haselnuss-Stern-Kekse. Warum? Vegan bedeutet tierfreie Lebensweise. Wenn mehr Menschen tierische Produkte vermeiden, gibt es auch weniger tierquälerische Massentierhaltung. Für Fleischkonsum werden während viele Menschen hungern, grosse Mengen an Getreide und Soja verfüttert. Das muss nicht sein. Infos: http://archiv.free.de/vegan/

noch warm aus dem Backofen: vegane Kekse

vegane Haselnuss Stern Kekse am Schwarze Katze Stand

Sehr gefragt und kostenlos: Vegane Kekse - plus Rezept zum Nachbacken.

Herrschaftskritik für Kopf und Bauch: Wer einen Keks
nahm, bekam auch ein anarchistisches Zitat dazu.

Auch am Friedensfest-Samstag gab es vegane Kekse am Schwarze Katze Stand

Fotos: Schwarze Katze, Juni/Juli 2011

Auf dem Friedensfest gab es übrigens nicht nur vegane Kekse, sondern auch veganen Kuchen und vegane Falaffeln. Hat alles sehr gut geschmeckt.

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Weltwoche zur Abschaffung von Fleisch

veganGeschrieben von Admin 26 Jan, 2011 18:21:22
Vom 24.-30. Januar ist die weltweite Aktionswoche zur Abschaffung von Fleisch. Im Rahmen der letzten Aktionswoche fanden weltweit verschiedenste Aktionen statt und dies in mehr als 50 Städten der folgenden Länder: Belgien, Bolivien, Brasilien, Deutschland, England, Frankreich, Indien, Irland, Italien, Portugal, Schweiz, Südafrika und USA.
Die bisher begangenen Welttage, als auch die erste Weltwoche zur Abschaffung von Fleisch im September 2010 waren sehr erfolgreich. Wir hatten Euch deshalb bereits darüber informiert, dass wir uns entschieden haben, diese Aktionen noch regelmässiger abzuhalten:

Die Aktionen sollen künftig immer in der Woche des letzten Samstags der Monate Januar, Mai und September Aktionen stattfinden; somit ist diese Woche Aktionswoche (vom 24. - 30. Januar 2011).

Im Rahmen der letzten Aktionswoche fanden weltweit verschiedenste Aktionen statt und dies in mehr als 50 Städten der folgenden Länder: Belgien, Bolivien, Brasilien, Deutschland, England, Frankreich, Indien, Irland, Italien, Portugal, Schweiz, Südafrika und USA.

Unser Dank geht an alle Einzelpersonen und Tierrechtsgruppen, die vereint ihre Stimme für das geschundene Tier erhoben und dem Gedanken Ausdruck verliehen haben, dass unsere Gesellschaften das Morden der Tiere ihres Fleisches wegen beenden sollen. Zu wissen, dass Menschen aus allen Teilen der Welt für dasselbe politische Ziel einstehen – das Ziel dem Morden ein Ende zu setzen, war großartig.

Es ist höchste Zeit für die öffentliche Forderung nach Abschaffung von Fleisch. Diese Forderung soll aber nicht nur während der drei Wochen im Jahr bestehen, sondern durch eine Häufung lokaler und internationaler Aktionen verstärkt werden.

Es ist Zeit unsere Kräfte zu bündeln und das Leiden der Tiere so gut wie möglich an die Öffentlichkeit zu bringen. Genauso gilt es ein Ziel bekannt zu machen, welches von der Gesellschaft endlich ohne jegliches Tabu diskutiert werden muss: Die Abschaffung der Nutztierzucht, Jagd und Fischerei. Hoffen wir, dass die Zahl der teilnehmenden Städte und Einzelaktionen weiter wächst, genau wie unsere Entschlossenheit, unsere Vision und Wahrnehmung durch die Öffentlichkeit.

Nehmt teil an der Weltwoche zur Abschaffung von Fleisch vom 24. - 30. Januar 2011!

Bitte kündigt Eure Aktionen per Mail bei uns an und schickt Eure Aktionsberichte an: contact(at)meat-abolition.org so dass wir sie veröffentlichen können.

Unterstützt die Bewegung zur Abschaffung von Fleisch!

Falls Eure Gruppe, Verein oder Kollektiv sich dazu entschliesst, die Bewegung zur Abschaffung von Fleisch zu unterstützen, schickt uns Euer Logo sowie den Namen Eurer Internetseite und tragt Euch in die Teilnehmerliste auf unserer Webseite ein. Dadurch gewinnen wir mehr öffentliche Aufmerksamkeit.

Resolution für die Abschaffung von Fleisch
Weil die Fleischproduktion den Tod von Tieren verlangt,
weil sie unter ihren Lebensbedingungen leiden und ermordet werden,
weil der Konsum von Fleisch keine Notwendigkeit ist,
weil fühlende Wesen nicht misshandelt oder ohne Grund getötet werden dürfen,
muss die Tierzucht, die Fischerei und die Jagd auf Tiere um ihres Fleisches willen, wie auch der Verkauf und der Konsum von Fleisch abgeschafft werden.

Weitere Infos: http://meat-abolition.org/

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Protest gegen Säubrenner Kirmes

veganGeschrieben von Admin 14 Aug, 2009 07:34:58
Was bedeutet Säubrenner?
Laut einer Sage soll Wittlich von Feinden bedroht worden sein. Diese standen vor den Stadtmauern und belagerten die Stadt. Die Stadtwächter eines der vier Tore konnten den Riegel zum Verschließen des Tores nicht finden und so nahmen sie eine Mohrrübe. Diese wurde von einer hungrigen Sau gefressen und so konnten die Feinde durch das Tor in die Stadt eindringen und diese plündern und brandschatzen. Aus Rache wurden nach dem Abzug der Plünderer von der Wittlicher Bevölkerung alle Schweine auf dem Marktplatz zusammengetrieben und lebendig verbrannt. Daher kommt das Wort Säubrenner. Die Säubrenner Kirmes mit Belagerungstrunk und im Schnitt 100 gegrillten Schweinen findet jedes Jahr am 3. Augustwochenende mit 100.000 meist alkoholisierten und fleischfressenden Besuchern im rheinland-pfälzisschen Wittlich statt. 2009 gab es erstmals eine Demonstration gegen die tierverachtende Säubrenner Tradition - auch mit kleiner aber feiner Beteiligung aus dem Sauerland.

Meat is Murder!

Am 15.08.09 trafen sich 100 DemonstrantInnen auf dem Parkplatz am Stadthaus an der Schloßstr. 11 in Wittlich. Um 15 Uhr fing die Demo an. Das Bündnis für die Schließung des Schlachthofs Wittlich, welches auch die Demonstration organisiert, fordert, "dass umgehend das Töten der wehrlosen Tiere eingestellt wird und alternativ auf ethisch vertretbare (vegane) Lebensmittel umgestellt wird, zum Gute der Gesundheit von Menschen und Tieren und der Umwelt. Die Schließung des Schlachthofs in Wittlich ist ein erstes Zwischenziel, aber letztendlich setzt sich das Bündnis für eine komplette Abschaffung der Fleischindustrie ein."


Demoaufruf
Im Vorfeld der Demo wurden Mobilisierungsflugblätter verteilt. Worum es geht, steht im Demoaufruf "Meat is Murder:

"In Deutschland werden pro Tag mehr als 1,7 Millionen Tiere in Schlachthöfen getötet. Ca. 2.800 Tiere sind es pro Tag im Schlachthof der SIMON-FLEISCH GmbH in Wittlich. Wir werden im Rahmen der Wittlicher Säubrennerkirmes auf die unvorstellbare Menge von Tieren aufmerksam machen, die täglich für uns Menschen in Schlachthöfen hingerichtet werden. Keine andere Form der Tierausbeutung ist quantitativ gesehen für so viel Leid und Tod verantwortlich wie die Nahrungsmittelproduktion. Wir fordern eine sofortige Schließung des Schlachthofs in Wittlich und an allen anderen Orten. Menschen sind nicht auf Fleisch in ihrer Ernährung angewiesen und somit ist das Töten von Tieren für die Nahrung kein vernünftiger Grund – das Töten von Tieren für die Nahrungsmittelproduktion ist also ein Verstoß gegen §1 des deutschen Tierschutzgesetzes.

Kommt zahlreich nach Wittlich und unterstützt die Proteste!
Die Fleischindustrie gehört abgeschafft und zwar sofort!"

Sauerland gegen Säubrenner
Aus dem Sauerland fuhren Aktive nach Rheinland-Pfalz, um ihren Protest gegen die Säubrenner Kirmes auszudrücken. Lange Fahrt, aber was sein muß, das muß sein. Die Hinfahrt dauerte bei strahlendem Sonnenschein 2 1/2 Stunden. Ankunft um 13.30 Uhr - also mit die ersten Protestierer. Eine Frau ganz in schwarz gekleidet und mit schwarzem Schleier - und das bei strahlender Sonne - der Schweiss lief in Strömen - hatte ein tragbares Schwein mitgebracht. Trommler waren ebenfalls da.

Wir sind zum Schlachthof, zum Rathaus und zum Besitzer des Schlachthofes gegangen. Es gab mehrere informative Redebeiträge. Die Schriftrolle "Die Säubrenner Wahrheit" wurde laut vor der Kirmes vorgelesen.
Kritik an Säubrenner Kirmes

Dumme Sprüche von dummen Menschen
Die meisten Bürger aus Wittlich hatten kein Verständnis für unser Anliegen. So gab es den Ausspruch: "Schweine sind doch zum essen da, warum also das Theater?" Ein Bürger rief denn auch: Seid froh, das man euch nicht ermordet!" Ein anderer Fleischesser musste von der Polizei zurückgehalten werden, er wollte uns "mit Gewalt überzeugen". Ein älterer Deutscher rannte auf unsere Gruppe zu und meinte, wir seien Idioten, die absolut keine Ahnung hätten und lieber was gescheites arbeiten sollten. Also die Idioten sterben mitsamt ihren dummen Sprüchen leider wohl nie aus.

Naja es waren genug Polizisten da , die uns flankierten und wegen der bösen Fleischesser auf uns aufgepasst haben. Obwohl wir nicht näher als 50 Meter an das Privathaus des Schlachthof Besitzers SIMON FLEISCH heran durften, hatte ich das Gefühl das wenigstens die Polizei etwas Verständnis für unser Anliegen hatte. Vielleicht denken auch mal die leichenfressenden Bürger aus Wittlich über ihr schändliches Tun nach...

Um 22 Uhr sind wir wieder im Sauerland angekommen. Das Ende eines ereignisreichen Tages. Keine Angst, der Demobericht ist noch nicht zuende, es gibt noch was:

Mensch geworden? Schwein gehabt.
Die Tierrechtsinitiative Rhein-Main (TIRM) schreibt am 25.07.09 in ihrer Presseerklärung "Mensch geworden? Schwein gehabt.": "Gerade im Hinblick auf die unglaubliche Umweltverschmutzung, Ressourcenverschwendung und den damit einhergehenden Klimawandel werden immer mehr Menschen sensibler, was ihren eigenen Konsum betrifft. Einerseits rufen immer mehr Städte „fleischfreie“ Tage aus, Mensen bieten vegane Gerichte an, Tofureien erleben Boomzeiten und andererseits gibt es noch immer die Ewig-Gestrigen. Da wird gefeiert wie zu Nachkriegszeiten, als sei Fleisch das einzig hochkalorische und proteinreiche Material, was Menschen als Nahrung zu sich nehmen können. »Heutzutage noch Fleisch zu essen, ist schon ziemlich ignorant – dies jedoch noch auf eine so perverse Art und Weise zu zelebrieren schreit geradezu nach Protesten«, fasst Viola Kaesmacher, Sprecherin der TIRM, zusammen."

Distanzierung von UL
Die Demoorganisation stellte klar: "Universelles Leben und andere antiemanzipatorische Gruppen und Personen sind bei dieser Demo nicht erwünscht!" Was es für inhaltliche Kritik am Universellen Leben gibt, ist auf www.ul-doku.de.vu nachzulesen.
Protest vor dem Schlachthof SIMON Fleisch

SIMON Fleisch verdient Geld mit dem Tod von Tieren
Im Schlachthof der Firma SIMON Fleisch, der rund um die Uhr arbeitet, werden JEDEN TAG von 370 Arbeitern 2.800 Tiere zerstückelt und zerhackt. Die Firma Simon wirbt mit folgenden Worten für ihr Unternehmen: "Als Spezialist für Schlachtung und Zerlegung von Fleischwaren im Business-to-Business-Bereich sind wir in Rheinland-Pfalz das führende Unternehmen der Branche."

Laut Wikipedia machte das Unternehmen im Jahr 2006 123 Mio. Euro Umsatz. Die Produktion beträgt jährlich ca. 70.000 Tonnen Fleisch. Dazu werden pro Woche ca. 13.500 Schweine und 300 Rinder geschlachtet (Stand Januar 2007).

Mehr als 100 Schweine müssen für die Säubrenner Kirmes dort bei SIMON Fleisch ihr Leben lassen. Diese Kirmes findet immer am Tag des Heiligen Sankt Rochus statt und fusst auf einem furchtbaren mittelalterlichen Brauch: Dem "Säueverbrennen". Unschuldige Tiere werden zum Opfer des gedanken- und herzlosen Pöbels. Die Stadt Wittlich jedenfalls zieht aus diesen Abscheulichkeiten ihren Profit, denn etwa 100.000 Menschen strömen von nah und fern in diese Stadt um sich diese Gaud" nicht entgehen zu lassen wie dieses Video zeigt.
Demozug gegen die Säubrenner Kirmes der Stadt Wittlich.

Auswirkung auf Kinder
Wir fragen uns, welche Auswirkungen derlei Volkssagen auf heranwachsende Kinder hat. Es wird suggeriert, daß es in Ordnung ist, sich an einem Tier und sogar an einer ganzen Tierart zu rächen, weil sie unwissend eine Katastrophe verursacht hätten. Jedenfalls findet man auf der Homepage der Stadt Wittlich keinerlei Bedauern über das Schicksal der armen Schweine, die man laut Sage lebendig verbrannte. Und als Gipfel der Gefühllosigkeit folgt alljährlich das Festschauspiel.
"Meat is Murder" / "Fleisch ist Mord" Transparent.

Wittlich - ein Ort des Grauens
So ist die Stadt Wittlich bis heute ein Ort des Grauens. Von nah und fern, werden jedes Jahr Hunderttausende Schweine dorthin gekarrt, um geschlachtet und zerstückelt zu werden. Nicht um wegen irgendwelcher Sünden zu büssen, (bei der Menge fallen für die Schlachthofbetreiber sicherlich 100 Schweine nicht ins Gewicht), sondern weil der fleischfressende Mensch keine Achtung vor dem Leben hat und die Tierausbeutung –und Tötung perfektioniert hat. Wie sagte doch Wilhelm Busch: "Wahre menschliche Kultur gibt es erst, wenn nicht nur die Menschenfresserei, sondern jede Art des Fleischgenusses als Kannibalismus gilt."

Fleisch bedeutet Mord
Wer kann erahnen, welche Blutströme, welche Angst, welches Leid hinter diesen weissen Mauern verborgen sind. Sicher nicht die Kirmesbesucher, die es fertigbringen, sich ohne Nachzudenken zu amüsieren, wahrend die ermordeten Tiere sich am Spiess drehen. Dieses Mal war es aber anders. Es reisten Menschen nach Wittlich, aus allen Ecken, sogar aus Luxemburg. Nicht um zu lachen, zu saufen und sich vollzustopfen, sondern um zu schreien: Fleisch bedeutet Mord. Mord an unschuldigen Tieren. Nicht aus der Not heraus, sondern weil der Mensch , obwohl er denken, fühlen und begreifen könnte, was er anderen Lebewesen, die genauso wie er selbst, einfach nur leben wollen, die Angst und Schmerz empfinden, damit antut. Aber scheinbar ist das Mittelalter noch lange nicht vorbei.

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