Antispe Sauerland

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Antispeziesismus? Ja klar!

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Infotour gegen Schweinemastanlage

veganGeschrieben von Admin 11 Jun, 2009 10:46:52
Nandu und A Seed gehen auf Infotour gegen Schweinemastanlagen und Sojaanbau in Südamerika

Anfang Juni geht's los!
Die OrganisatorInnen schreiben: Wir machen Halt an vielen Orten in Ostdeutschland und den Niederlanden, an denen neue Schweinemastanlagen geplant sind, treffen lokale Bürgerintiativen und veranstalten Infoabende über lokale und globale Folgen von Fleischproduktion. Und Ihr seid herzlich eingeladen, zu kommen, Neues zu erfahren, mitzudikutieren....Programm siehe unten, aber jetzt erstmal - mehr Info:




WARUM DAS GANZE?
In den neuen Bundesländern sprießen riesige Schweinemastanlagen nur so aus dem Boden. Wo schon welche stehen, wissen die AnwohnerInnen sehr genau was das bedeutet: Unerträglicher Gestank und Verkehr, die Verschmutzung der Seen, Flüsse und Böden der Umgebung, Zerstörung beliebter Tourismusgebiete, und nicht zu vergessen: unsagbares Leid für zehntausende sogenannter “Nutz”tiere. An anderen Stellen sind neue Anlagen mit bis zu 80000 Tieren in Planung,gegen die lokale Bürgerinitiativen mit aller Kraft kämpfen. In den meisten Fällen sind hier Investoren tätig, die in den Niederlanden bereits riesige Mastanlagen betreiben und nun vermehrt im Osten Deutschlands expandieren. Lokale Initiativen in den Niederlanden und Deutschland kämpfen also oftmals gegen den gleichen “Feind”, untereinander bestehen bisher aber noch kaum Kontakte. Hier verschiedene Gruppen zu vernetzen, zum Austausch von Argumenten, Erfahrungen und Strategien anzuregen, dazu soll unsere Tour beitragen.


WAS NOCH?
Nicht nur hierzulande hat die industrielle Massentierhaltung fatale Folgen: Für die Produktion von Soja als Tierfutter werden in Südamerika weitflächig Regenwaldgebiete zerstört und Kleinbauern und -bäuereinnen von ihren Ländereien vertrieben. EU-subventionierte Fleischexporte zerstören lokale Märkte in Afrika. Die Tierindustrie trägt zu 18 % zum weltweiten Ausstoß von Treibhausgasen bei. Auch um diese globalen Perspektiven auf “unsere” Form der Landwirtschaft wird es während der Tour gehen.


WAS? WANN? WO?
An den meisten Stationen machen wir zwei Verantaltungen:

Nachmittags wollen wir mit Straßentheater, einer Fotoausstellung und kleinen Filmen PassantInnen auf das umfangreiche Thema “industrielle Fleischproduktion” aufmerksam machen und zum Nachdenken anregen.

Abends werden bei Infoveranstaltungen dann gefilmte Interviews mit vertriebenen Bäuerinnen und Bauern in Paraguay gezeigt, die ihre Situation beschreiben und eindringliche Botschaften für die Landbevölkerung in Europa haben. Außerdem geht es um den Stand der geplanten Anlage vor Ort und weitere Projekte in Ostdeutschland und den Niederlanden. Danach ist Raum für Diskussion über die Auswirkungen der industriellen Landwirtschaft auf Menschen, Tiere und Umwelt, über die Alternativen dazu und über Strategien des gemeinsamen Widerstands. Gegebenenfalls entstehen dabei auch wieder neue Videobotschaften für die Gruppen in den Niederlanden und Lateinamerika.



Ablauf der Tour:

(Einige Termine sind noch nicht vergeben, diese Fragezeichen werden aber hoffentlich sehr bald durch interessante Orte ersetzt. An anderen Stellen stehen genaue Uhrzeit oder der Veranstaltungsort noch nicht fest. Deswegen: Datum trotzdem schonmal dick im Kalender anstreichen, weitere Infos folgen bald!!)
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Bereits im Mai besuchten wir eine Gruppe in Vroomshop (Overijssel, Niederlande), die gegen gleich drei geplante Schweinemastanlagen kämpft, und sehr am Austausch mit deutschen Gruppen interessiert ist.


Ab dem 1. Juni besuchen wir das neue Widerstandshaus in Neu Plötz, das seit kurzem als Informations- und Vernetzungszentrum gegen die geplante Schweinemastanlage in Alt-Tellin dient. Hier will Adrianus Straathof, ein niederländischer Investor, der bereits für jede Menge Negativschlagzeilen gesorgt hat, noch in diesem Jahr beginnen, die größte "Ferkelproduktionsanlage" Europas zu bauen. Die Infotour macht deswegen gleich an drei weiteren Stationen in der Umgebung Halt:


GREIFSWALD
3. Juni
nachmittags: Aktion auf dem Fischermarkt
20 Uhr: Infoabend im St. Spirtus - Langestraße **49/51**


DEMMIN
4. Juni, Ort und Zeit werden noch bekannt gegeben.


NEUBRANDENBURG
5. Juni, Infoabend um 20 Uhr im Alternativen Jugendzentrum

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6. Juni ??
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Von dort geht's weiter nach:

BERLIN
Am 7. Juni findet hier das Umweltfestival der Grünen Liga statt: Für einen Tag ensteht zwischen Brandenburger Tor und Kleiner Stern eine riesige, bunte, ökologische Erlebnismeile. Und - wir sind mit dabei!! Am Tag darauf, dem 8. Juni: Infoabend in Mehringhof, Kreuzberg, um 20 Uhr


TEMPLIN
In Hassleben bei Templin will Harry van Gennip, ein weiterer niederländischer Investor, eine Anlage mit 85 000 Tieren bauen. Die “BI Kontraindustrieschwein” tut vorOrt alles, um diese Pläne zu verhindern . Am 10. Juni machen wir nachmittags zusammen mit der Riesensau Berta den Marktplatz von Templin unsicher, der Abend wird ruhiger, aber nicht weniger interessant: Infoabend: 19.30 Uhr, Multikulturelles Centrum, Templin


IMMENRODE (Thüringen)
Hier plant Herr van Asten eine Mastanlage mit 15000 Schweinen.
12. Juni: Infoabend um 19. Uhr im Gemeindesaal



In den darauffolgenden Tagen werden wir hoffentich die Bürgerinitiative ALKERSLEBEN (ebenfalls Thüringen) besuchen. Dort will ein weiterer niederländischer Investor eine Anlage mit 20000 Schweinen bauen. Termin folgt, sobald dieser feststeht. In den Wochen darauf werden wir noch 2 weitere Stationen in den Niederlanden einlegen: Am 19. und 20. Juni werden wir in Grubbenvorst und am 24. und 25. in Sterksel sein und auch dort lokale Initiativen, die gegen die Pläne der Investoren van Gennip und van Asten kämpfen, besuchen und mit ihnen gemeinsam Infoabende durchführen.

Für mehr Infos auch im Internet:
www.aseed.net
www.nandu.net
www.lasojamata.org

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