Antispe Sauerland

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Antispeziesismus? Ja klar!

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OGPI Selbstverständnis

PelzGeschrieben von Admin 31 Mai, 2009 11:38:28

Über die Offensive gegen die Pelzindustrie

Was ist die Offensive gegen die Pelzindustrie?

Die Offensive gegen die Pelzindustrie ist eine Kampagnengruppe, die für die Abschaffung des Pelzhandels eintritt. Als Kampagne ist sie auf Pelz bezogen, verfolgt ein bestimmtes Fernziel (Beendigung der Pelzindustrie) und mehrere Nahziele (Pelzverkaufsstopp in einzelnen Waren- und Modehäusern, Schließung von Pelzläden und sog. Pelztierfarmen, gesetzliches Verbot der Pelztierhaltung*). Für die Realisierung dieser Ziele entwickelt sie eine bestimmte Strategie (einen Aktionsplan) und verfügt über eine Netzwerkstruktur. Die Offensive gegen die Pelzindustrie - und mit ihr ihre einzelnen Kampagnen gegen den Pelzhandel - versteht sich ausdrücklich als Teil der Tierrechtsbewegung und Tierbefreiungsbewegung. Sie kämpft für die Rechte und die Befreiung der Tiere und stellt sich damit grundsätzlich gegen die systematische und institutionalisierte Gewalt gegen Tiere in all ihren Formen, auch wenn sie sich aus strategischen Gründen hier auf die Pelzindustrie konzentriert. Sie fordert keine Reform der Tierausbeutung und somit zum Beispiel keine Reform der Pelztierhaltung, sondern ihre Abschaffung. Eine friedliche Koexistenz zwischen der menschlichen Gesellschaft und tierlichen Individuen sieht sie in der veganen Lebensweise. In ihrem Selbstverständnis bedeutet diese eine generelle Ablehnung jeglicher Diskriminierung und Ausbeutung von Individuen. Tierbefreiung wird dabei von der Offensive gegen die Pelzindustrie als Bedingung und Ergebnis einer allgemeinen emanzipativen Praxis und vernünftigen Gesellschaft gesehen. Repressive, antiemanzipatorische Ideen und Praxen sind dem Selbstverständnis der Offensive gegen die Pelzindustrie entgegengestellt und finden keine Toleranz oder gar Unterstützung. Die Offensive gegen die Pelzindustrie hat die Distanzierungserklärung zum “Universellen Leben” unterschrieben.

Was sind die Ziele der Offensive gegen die Pelzindustrie, wer sind die Adressaten der Kampagne?

Die Offensive gegen die Pelzindustrie hat sich zum Ziel gesetzt, die Pelzindustrie (bzw. den Pelzhandel) in all ihren Erscheinungsformen - Pelztierzucht, Pelztierfang, Pelzverarbeitung/Kürschnerhandwerk, Pelzverkauf - und somit die Gefangenhaltung von Tieren, Gewalt gegen Tiere und Ermordung von Tieren für die Pelzindustrie zu beenden. Um dieses Ziel zu verwirklichen, richtet sich die Kampagne hauptsächlich an die Adressaten der Pelzindustrie, aber auch an die mit ihr zusammenarbeitenden Wirtschaftsorganisationen und Wirtschaftsbereiche, an die politischen Institutionen und an die Öffentlichkeit.

Wer ist die Offensive gegen die Pelzindustrie, wie arbeitet sie?

Sie ist ein Netzwerk aus verschiedensten Tierrechtsgruppen sowie Einzelpersonen, die sich für eine Beendigung des Pelzhandels einsetzen. Es gibt ein Kampagnenteam, das Informationen zur Pelzindustrie sammelt, auswertet und den anderen Tierrechtsgruppen zur Verfügung stellt sowie Strategievorschläge macht, Aktionen zu koordinieren versucht und Aktionsmaterial bereitstellt. Die einzelnen Aktiven der Kampagne entscheiden hingegen selbst über ihre Form der Kampagnenbeteiligung und Aktionen.

Wie kann ich mich bei der Offensive gegen die Pelzindustrie beteiligen?

Am Effektivsten kann den Tieren, deren Leben von der Pelzindustrie bedroht wird, durch die Initiierung eigener Aktionen oder durch die Teilnahme an bereits organisierten Aktionen geholfen werden. Wer sich nicht vermittels aktivistischer Teilnahme einbringen kann oder möchte, kann helfen, die Idee und den Inhalt der Kampagne bei Bekannten, Freunden, Verwandten zu verbreiten oder die Kosten der Kampagne (Materialkosten, Rechtshilfekosten) zu decken.

Für die Befreiung der Tiere - Das OGPI-Kampagnenteam

* Die Forderung nach einem gesetzlichen Verbot der “Pelztierhaltung” wird von uns lediglich als rein strategisches Mittel gesehen, um Druck auf die Pelzindustrie/die Pelzfarmen auszuüben. Dies gilt allgemein für Veränderungen, die auf dem Rechtsweg erreicht werden. Prozesse wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz können Mittel sein, um finanziellen Schaden für die Betreiber_innen einer Farm zu erzeugen.

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