Schwarze Katze

Schwarze Katze

Bunte Aufkleber im Sauerland

libertärGeschrieben von Schwarze Katze 20 Feb, 2018 15:49:38
Die Schwarze Katze war mal wieder unterwegs und hat im Sauerland einige Aufkleber auf Laternenmasten gesehen und fotografiert. Nachfolgend werden einige der Aufkleber zusammen mit den darauf stehenden Texten dokumentiert.
Hausbesetzungen durchsetzen und verteidigen!
Solidarität mit allen von der Repression Betroffenen!

Against homophobia & sexism! ...lieb doch wen du willst!

Selber Terror! Hauptsache sicher? Gegen totale Überwachung!

Make love not war! Wir sind alle gleich. Wir sind alle Sterne.

Swiss & Die Anderen - Wir sind da, das heisst jetzt wird die Scheisse radikal!

  • Kommentare(0)//schwarze.katze.dk/#post551

Auflösungserklärung Schwarzes Brett

libertärGeschrieben von Schwarze Katze 12 Feb, 2018 08:15:11
Auflösungserklärung
Anarchistische Gruppe Schwarzes Brett, 20. Januar 2018


Liebe Leute,

nach langem hin und her haben wir beschlossen das Schwarze Brett nach zwei Jahren entgültig aufzulösen.
Wir blicken mit einem weinenden und einem lachenden Auge auf viele Erlebnisse zurück.
Unsere Lebensumstände, sowie Perspektiven haben sich deutlich verändert und wir haben einfach niemanden für unsere Arbeit begeistern können, sodass wir dieses Projekt nicht weiterführen können. Dabei können wir nach 100 Infoständen, einigen Vorträgen, Workshops und co mit Erfolg auf unsere Arbeit zurückblicken. Wir haben tausende Broschüren kostenlos an den Menschen gebracht, politsche Projekte unterstützt und das Modell Infostand nach vorne gebracht.
Natürlich werden wir in Zukunft weiter unser politisches Unwesen treiben. Nur nicht mehr als das Schwarze Brett.

Team AGSB
http://agsb.blogsport.de/
Über uns
Wer wir sind
Anarchistische Gruppe Schwarzes Brett, 14.03.2017


Das Kernstück des Schwarzen Brettes, der Infostand besteht in unterschiedlichen Konstellationen und Zugehörigkeiten seit nun mehr 10 Jahren. Seit jeher aufgebaut und organisiert von selbstorganisierten Menschen.
Wir streben eine hersschaftsfreie Gesellschaft an. Dabei verstehen wir uns als antimilitaristisch und antinational. Antifaschismus ist eine tragende Säule für eine herrschaftfsfreie Gesellschaft, allerdings nicht die Einzige und das soll sich auch in unserer Auslage widerspiegeln. Wir begreifen uns als antisexistisch und antirassistisch. Darüber hinaus lehnen wir Parteien ab und sind organisationsunabhängig. Insofern legen wir auch keine Werbung für solche aus.

Was wir tun

Wir sind eine Gruppe, die sich auf die kostenlose Verteilung von Infomaterial zu politisch und gesellschaftlich relevanten Themen spezialisiert hat. Darüberhinaus organisieren wir einen Schwarzen Tresen mit Vorträgen. Wir stellen Infomaterial bereit, was politisches Handeln anregen, bestärken und unterstützen soll. Es ist uns ein besonderes Anliegen mit Menschen ins Gespräch zum kommen und etwas über deren Lebensrealität und Interessen zu erfahren.
Wir sind bestrebt uns mehr und mehr Fähigkeiten rund um die Organisation eines Infostandes anzueignen und darüber hinaus eine radikale Kraft im Ruhrgebiet zu werden.
Wir freuen uns sehr über Interessierte die sich uns anschließen und oder andersweitig unterstützen wollen.

Wo wir unterwegs sind


Wir aggieren vorallem im westlichen Ruhrgebiet. Es ist völlig egal ob Kongress, Party, Konzert Vortrag oder politisches Camp. Wo immer Menschen sind, ist ein guter Ort für das Schwarze Brett.

  • Kommentare(0)//schwarze.katze.dk/#post550

Freundschaft

diversesGeschrieben von Schwarze Katze 11 Feb, 2018 09:10:35
Freundschaft
Christian Fürchtegott Gellert (1715-1769)

Der Freund, der mir den Spiegel zeiget,
Den kleinsten Flecken nicht verschweiget,
Mich freundlich warnt, mich ernstlich schilt,
Wenn ich nicht meine Pflicht erfüllt:
Der ist mein Freund,
So wenig er es scheint.

Doch der, der mich stets schmeichelnd preiset,
Mir Alles lobt und nichts verweiset,
Zu Fehlern gern die Hände beut
Und mir vergibt, eh´ ich bereut:
Der ist mein Feind,
So freundlich er auch scheint.

Spielende Kinder, Bild von Rudolf Gaupmann, 1815-1877, österreichischer Maler und Aquarellist des Biedermeiers.


  • Kommentare(0)//schwarze.katze.dk/#post549

Freilassung für die inhaftierten Studierenden in der Islamischen Republik Iran!

IslamGeschrieben von Schwarze Katze 07 Feb, 2018 23:51:34
Der fzs (größter studentischer Dachverband auf Bundesebene in der BRD) hat Stellung gegen die Inhaftierung von Student*innen in der Islamischen Republik Iran bezogen.

06.02.2018: Der freie zusammenschluss von student*innenschaften fordert die Freilassung von inhaftierten Student*innen, die gegen das iranische Regime protestiert haben.

"Wir fordern die Freilassung aller inhaftierten Student*innen und darüber hinaus auch aller bei den Protesten verhafteten Demonstrant*innen." so Eva Gruse, Vorstand des freien zusammenschluss von student*innenschaften. In den vergangenen zwei Monaten sind schätzungsweise 1800 Demonstrant*innen festgenommen worden, die ein Ende des autoritären islamistischen Regimes forderten.

Die repressiven Akte des iranischen Staates äußern sich im Besonderen gegen Frauen*, da diese gegen die Hijab-Tragepflicht protestieren. Die Aktivistinnen* der Kampagne #GirlsOfRevolutionStreet und 'My Stealthy Freedom' die demonstrativ ihr* Kopftuch abnehmen und wie eine Fahne schwenken, werden derzeit häufig Opfer von Inhaftierungen. "Wir zeigen uns solidarisch mit den Frauen*, die für ihr Recht auf Selbstbestimmung eintreten, obwohl sie* Repressionen zu fürchten haben." so Nathalie Schäfer ebenfalls Vorstand des freien zusammenschluss von student*innenschaften.

Auch die Kooperation mit iranischen Hochschulen soll hinterfragt werden. "Es ist untragbar, mit Hochschulen zu kooperieren, an denen beispielsweise ein "Holocaust-Karikaturenwettbewerb" stattfindet, wie es bei einer Partner-Hochschule der Uni Freiburg der Fall war. Wir stehen solidarisch auf der Seite der demonstrierenden, demokratischen Student*innen und fordern alle Hochschulen dazu auf, jede Kooperation mit dem islamistischen Regime zu beenden." ergänzt Tobias Eisch des Vorstand des freien zusammenschluss von student*innenschaften.



  • Kommentare(0)//schwarze.katze.dk/#post548

Fahr' Scheinfrei

libertärGeschrieben von Schwarze Katze 01 Feb, 2018 18:45:45
Die anarchistische Kampagne "Fahr' Scheinfrei" strebt eine kostenfreie Nutzung des öffentlichen Personenverkehrs zuerst in München und Umgebung und dann überall an. Infos gibt es auf ihrem Blog: https://fahrscheinfrei.noblogs.org/

Unter dem Titel "Unsere Ziele" schreibt die Initiative folgendes:

Wir wollen einen fahrscheinfreien öffentlichen Personenverkehr für alle Menschen. Eigentlich überall, aber etwas kurzfristiger wollen wir dieses Ziel vor allem in München und Region erreichen. Dabei wollen wir keinen Pflichtbeitrag aller Menschen in der Region, keine neue Steuer und keine anderen direkten Kosten für die Menschen, die den öffentlichen Personenverkehr nutzen. Stattdessen wollen wir, dass der öffentliche Personenverkehr, der auch im Moment bereits staatlich subventioniert und getragen wird, vollständig aus staatlichen Geldern finanziert wird. Wie das im Detail abläuft, dafür gibt es unterschiedliche Lösungen, so könnten beispielsweise die Kosten, die bei einer vermehrten Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel und dem daraus resultierenden Rückgang des Individualverkehrsmittelaufkommens im Straßenbau eingespart werden können, dazu verwendet werden, einen fahrscheinfreien öffentlichen Personenverkehr zu realisieren.

Unabhänig davon jedoch, wie fahrscheinfreier öffentlicher Personenverkehr finanziert wird, klar ist für uns, dass endlich Schluss sein muss mit den diskriminierenden Fahrpreisen, die zahlreiche Menschen willkürlich in ihrer Mobilität einschränken. Wer sich nämlich keinen Fahrschein leisten kann und womöglich außerhalb der Zentrumsregionen wohnt oder Alternativen wie Fahrradfahren aus anderen Gründen nicht nutzen kann oder will, der*die wird vom öffentlichen Leben strukturell ausgeschlossen. Langfristig führt das zu einer Verdrängung dieser Menschen aus der Region München.

Geschuldet ist diese Entwicklung der Tatsache, dass weder Verkehrsbetriebe, noch Politik, noch die meisten Menschen überhaupt daran denken, dass Menschen durch teure Fahrscheine diskriminiert werden könnten. Zum Teil empfinden Menschen dieses Denken gar als fair. Sie argumentieren damit, dass ja alle den gleichen Beitrag zahlen müssten. In ihrem Leistungswahn vergessen diese Menschen allerdings, dass die Voraussetzungen für ein solch erhabenes Gleichheitsdenken mitnichten gegeben sind und auch, dass ein solches Denken die Menschen auch dann in den engen Grenzen einer gesellschaftlichen Norm einsperren würde.

Wir haben weder Lust uns durch gesellschaftliche Normen in unserer Entfaltung einschränken zu lassen, noch sehen wir ein, warum eine Diskriminierung von Menschen durch Fahrscheine notwendig sein soll, außer wenn sie der gezielten Unterdrückung von Menschen mit geringen oder keinen finanziellen Möglichkeiten dient. Dies wird noch einmal deutlicher, wenn mensch sich die Anzahl der Personen, die in Deutschland eine sogenannte Ersatzfreiheitsstrafe absitzen, ansieht. Ersatzfreiheitsstrafen werden dann vollzogen, wenn eine Person eine von einem Gericht verhängte, strafrechtliche Geldstrafe ganz oder teilweise nicht bezahlen kann. Anstelle der Geldstrafe muss diese Person dann in Haft. Zum Stichtag 31. August 2017 waren in Deutschland insgesamt 4700 Personen in einer Haftanstalt, weil sie eine Ersatzfreiheitsstrafe antreten mussten. Das sind über 10% aller Inhaftierten. Typischerweise ist ein großer Teil dieser Inhaftierten wegen einer Geldstrafe wegen § 265a StGB („Erschleichen von Leistungen“), also fahrscheinfreiem Fahren, in einer der Strafanstalten. Zusätzlich gibt es natürlich auch Urteile, bei denen Menschen vor allem wegen wiederholtem fahrscheinfreien Fahren direkt zu Haftstrafen verurteilt werden. Die Bestrafung des fahrscheinfreien Fahrens kann dabei als ein Repressionsmittel gegen arme Menschen angesehen werden.

Wir streben mit unserem Engagement gegen Fahrscheine im öffentlichen Personenverkehr also auch eine Entkriminalisierung von Armut an. Dabei hoffen wir jedoch nicht auf die Unterstützung durch die Politik. Diese ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass es diese Kriminalisierung von Menschen, die sich keinen Fahrschein leisten können, überhaupt gibt. Wir sind jedoch der Meinung, dass wir gemeinsam dennoch in der Lage dazu sind, die Verantwortungsträger*innen dazu zu zwingen, ein sinnloses Fahrscheinsystem aufzugeben, wenn wir uns einfach alle über die Fahrscheinpflicht hinwegsetzen. Stellt euch vor, alle würden ohne Fahrkarte fahren. Würden dann alle dafür verurteilt werden? Sicher nicht. Und es gäbe noch andere Effekte: Würden alle ohne Fahrkarte fahren, würden die Verkehrsbetriebe wohl auch die Kontrollen einstellen, die bringen dann ja ohnehin nichts, und vielleicht würden die Fahrkarten dann auch endgültig abgeschafft werden.

  • Kommentare(0)//schwarze.katze.dk/#post547

Anarchosyndikalismus International

Anarcho-SyndikalismusGeschrieben von Schwarze Katze 30 Jan, 2018 09:11:24
Das Anarchosyndikalistische Netzwerk (ASN) gibt eine neue Zeitschrift mit dem Namen "Anarchosyndikalismus International" heraus. Darin enthalten sind aktuelle Meldungen aus der Welt der freiheitlichen Basisgewerkschaften und sozialen Initiativen. Hier die ersten beiden Ausgaben im PDF-Format:

- Anarchosyndikalismus International Nr. 1 Nov./Dez. 2017 (PDF, 790 kB)
Inhalt:
BRITANNIEN: Basisgewerkschaft kämpft für Mieter*innen-Rechte
SPANIEN: Gegen Nationalstaaten und Klassenbündnisse
POLEN: Proteste bei PoloMarket gehen weiter
BRITANNIEN: „Macht dich dein Putzjob fertig?“
BULGARIEN: Proteste gegen Firmenwillkür und Korruption
ARGENTINIEN: Familie bestätigt Tod von Santiago Maldonado
KURDISTAN: Gegen Staat und Krieg. Für Selbstverwaltung und soziale Revolution
BRASILIEN: Für den Erhalt von Essensmarken
POLEN: Proteste der Post-Arbeiter*innen in Warschau
SERBIEN: Anklage nach Räumungsblockade
BRITANNIEN: Mieter*innen-Gewerkschaft für besseres Wohnen

+++++ BLICK ZURÜCK +++++

RUSSLAND: Anna und Tatjana Garasewa.
Zwei Revolutionärinnen im Kampf gegen den Bolschewismus

- Anarchosyndikalismus International Nr. 2 - Jan. 2018 (PDF, 2,6 MB)
Inhalt:
SLOWAKEI: Lohnraub bei „SpaceMania“
SPANIEN: Studientag in Albacete
SPANIEN: Ein Arbeitsunfall und seine Folgen
BRASILIEN: Aufruf zum Wahlboykott
AUSTRALIEN: Besuch aus Indonesien
BELGIEN: Streik bei Deliveroo
TUNESIEN: Landesweite Sozialproteste
NEW YORK: Proteste für kämpfende Arbei­ter*innen und gegen Trump


Weitere Ausgaben werden auf http://asn.blogsport.de/ veröffentlicht.

  • Kommentare(0)//schwarze.katze.dk/#post546

Solidarität mit Afrin! – Solidarität mit der Demokratischen Föderation Nordsyrien!

IslamGeschrieben von Schwarze Katze 29 Jan, 2018 17:15:06
Solidarität mit Afrin! – Solidarität mit der Demokratischen Föderation Nordsyrien!
Internationales Sekretariat der FAU, 29.01.18
Erklärung der FAU zur Situation in Nordsyrien und in der Türkei

Seit dem 19. Januar greift die türkische Armee gemeinsam mit islamistischen Söldnern den Distrikt Afrin im Norden Syriens an. Der Kanton der Demokratischen Föderation Nordsyrien wird seitdem von Milizen der Syrian Demokratic Forces (SDF) unter hohen Opfern verteidigt. Die auch mit deutschen Waffen durchgeführte türkische Invasion ist ein direkter Angriff auf die demokratische Selbstverwaltung innerhalb der Nordsyrischen Föderation und auf alle, die für die Befreiung von Patriarchat und Diktatur und für ein sicheres Leben kämpfen. Sie ist darüber hinaus eine Sabotage des bislang erfolgreichen Kampfes der SDF gegen den sogenannten Islamischen Staat.

Die deutsche Regierung ist für diese Situation mitverantwortlich, nicht nur aufgrund der von ihr genehmigten Waffenlieferungen an die Türkei. Darüber hinaus macht sie sich zum verlängerten Arm des Erdoğan-Regime, wenn sie die Organisationen verfolgt, die das in Nordsyrien angewandte politische Modell des Demokratischen Konföderalismus vertreten, ihre Symbole verbietet und ihre Aktivist*innen mit Abschiebung bedroht. Sie fördert damit die zunehmende Faschisierung der Türkei, wo im Schatten der Invasion in Afrin immer mehr Andersdenkende zum Schweigen gebracht werden.

Die Organisation der Menschen in Räten über ethnische Grenzen hinweg, der Bedeutungsgewinn kooperativer Wirschaftsformen und die zentrale Rolle der Frauenemanzipation machen die Revolution von Nordsyrien zur Hoffnung für die gesamten Region und darüber hinaus. Unsere Solidarität gilt allen Menschen, die dort für ein selbstbestimmtes Leben frei von Islamismus und staatlicher Unterdrückung kämpfen.

Setzt den Kampf um Freiheit und Selbstverwaltung fort!

Bijî Rojava!


  • Kommentare(0)//schwarze.katze.dk/#post545

Muslime beten in Moscheen für Krieg gegen Kurden

IslamGeschrieben von Schwarze Katze 24 Jan, 2018 12:06:23
Muslime beten in Moscheen für Krieg gegen Kurden
Schwarze Katze, 24.01.18

Beten für Krieg

Die DITIB, der verlängerte Arm Erdogans, lässt in deutschen DITIB Moscheen für den Sieg im Krieg gegen die Kurden beten. In den Moscheen werden die Fetih Suren, die Eroberung Suren aus dem Koran, vorgetragen. Die DITIB ist in Hessen wie die umstrittene islamische Sekte Ahmadiya Ansprechpartner des deutschen Staates für den konfessionellen islamischen Religionsunterricht und im Rundfunkrat des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, dem Hessischen Rundfunk, vertreten. Dieses wurde von der hessischen Landesregierung bestehend aus CDU und FDP beschlossen.

Allah hat euch versprochen, daß ihr viel Beute machen werdet
In einer in den Moscheen gebeteten Koransure heisst es unter anderem: "Allah hat euch versprochen, daß ihr viel Beute machen werdet." Die Koransure Vers 13 ist gegen die Nicht-Moslems gerichtet: "Und jene, die nicht an Allah und seinen Gesandten glauben – für die Ungläubigen haben wir ein flammendes Feuer bereitet." Auf der Facebook Seite der Moschee in Waiblingen steht: "Vernichte den Feind, mein Allah! Zerstöre sie, löse sie auf!"

Aufruf an Muslime für Krieg zu beten
Die türkische Armee ist auf Befehl Erdogans in ihr Nachbarland eingefallen und greift dort die kurdische Bevölkerung an. Die Moslems sind dazu aufgerufen worden, zahlreich in den Moscheen zu erscheinen, um für den Sieg im Krieg gegen die Kurden zu beten.

islamische Kinder sollen für Sieg im Krieg beten
Ein Iman aus Bad Wurzach rief die gläubigen Muslime dafür zum Gebet auf, dass "unsere heldenhafte Armee und unsere heldenhaften Soldaten siegreich sein werden". Er bittet auch Kinder für den Krieg zu beten. In Schönberg ruft die Moschee dazu auf, "zahlreich die Fetih-Sure zu lesen". Fetih bedeutet auf deutsch "Der Sieg" oder "Die Eroberung".

Kriegstreiberei in Moscheen

Ali Ertran Tobrak, der Vorsitzende der Kurdischen Gemeinde in Deutschland, weist auf die Kriegstreiberei in den Moscheen hin: "Erdogan trimmt gerade seinen gesamten Staatsapparat auf Krieg, dazu gehören dann auch die türkischen Moscheen auf deutschem Boden". Für den Sieg im Angriffskrieg wird nun von gläubigen Muslimen in Moscheen in Deutschland gebetet.

Nachbarland überfallen
Die Türkei hat ihr Nachbarland Rojava, die Demokratische Föderation Nordsyrien, überfallen. Die türkischen Invasionstruppen benutzen unter anderem deutsche Leopard 2 A4 Panzer. Die damalige rot-grüne Regierung aus SPD und Grünen hat ihr OK für den Export der Leopard 2 Panzer in die Türkei gegeben, ohne wie sonst geschehen, darauf zu bestehen, dass diese nicht gegen Kurden eingesetzt werden.

YPG beschützt kurdische Zivilisten
Die Volksverteidigungseinheiten, abgekürzt YPG, bemühen sich nach Kräften die kurdische, arabische und jesidische Zivilbevölkerung vor dem Angriff der türkischen Armee zu beschützen und sich gegen die Aggressoren, die mit radikal-islamischen Terroristen verbündeten türkischen Invasoren, zu verteidigen. Die YPG ist erfolgreich gegen den Islamischen Staat vorgegangen und praktiziert Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen.

Erdogan: "Wer sich uns in den Weg stellt, wird weggefegt"
In der Türkei ist die militaristische islamisch begründete Kriegspolitik bei den von Imanen indoktrinierten Muslimen fast durchgehend Konsens. In den türkischen Moscheen wird ebenso wie in den vom türkischen Regime kontrollierten Moscheen in Deutschland für den Sieg über die Kurden und den militaristischen Kriegskurs gebetet. Der türkische Diktator Erdogan droht den Kriegsgegnern: "Wer sich uns in den Weg stellt, wird weggefegt".

nationalistisch-islamische Gebete für "heldenhafte" Soldaten
Der sozialdemokratische Oppositionsführer und Vorsitzende der kemalistischen CHP sagt wörtlich: "Wir unterstützen diese Operation voll und ganz." Der stellvertretende CHP-Sprecher Bülent Tezcan betet für Militär und Vaterland. Meral Aksener ist die Vorsitzende der neuen türkischen nationalistischen Iyi-Partei. Die Nationalistin, die gegen Erdogan kandidieren möchte, steigt mit ihren Parteikameraden auch auf den militaristischen Kurs ein. Sie berichtet öffentlich über ihr islamisches Kriegsgebet: "Unsere Gebete sind mit unserer ruhmreichen Armee und unseren heldenhaften Soldaten in Afrin".

Festnahmen von Antimilitaristen

Der russische Diktator Putin lässt den Krieg zu, indem er den nordsyrischen Luftraum für türkische Flugzeuge mit ihrer tödlichen Bombenfracht öffnet. Die Türkische Ärztevereinigung startete den Aufruf "Nein zum Krieg, Frieden sofort!". Daraufhin nannte Recep Tayip Erdogan sie Terroristenversteher. Die von der islamischen AKP kontrollierte Polizei löste Demonstrationen gegen den Krieg auf und nahm Menschen fest, die sich im Internet gegen den Krieg geäussert haben.

Erdogan: "Wir werden siegen. Allah ist mit uns!"
Erdogan beruft sich beim geplanten Abschlachten der Kurden auf seinen Gott: "Wir werden siegen, Allah ist mit uns." Erdogans Schwiegersohn Selcuk Bayraktar produziert mit seinem Vater Drohnen für das türkische Militär und verdient so am Krieg. Erdogan plant die 3,5 Millionen syrischen Flüchtlinge in das besetzte Gebiet abzuschieben, das vorher von der türkischen Armee und islamischen Terroristen von Kurden "gesäubert" werden soll. Das zu erobernde Gebiet soll die syrische und irakische Grenzregionen umfassen und wird vom türkischen Regime zynisch "Sicherheitszone für syrische Zivilisten" genannt.



  • Kommentare(0)//schwarze.katze.dk/#post544

Schwarzmarkt wird blau

SozialesGeschrieben von Schwarze Katze 16 Jan, 2018 07:58:11
Schwarzmarkt wird blau
Schwarze Katze, 16.01.18


Tedi beliebt beim Prekariat
Tedi gründete 2016 die Kette black.de. Tedi und black sind Billiganbieter, die besonders bei Arbeitslosen und Geringverdienern Anklang finden. Tedi hat in Deutschland, Österreich, Slowenien, Slowakei, Spanien und Kroatien 1.700 Filialen. Tedi, welches 2003 ihr erstes Geschäft in Hagen eröffnete, gehört dem Tengelmann Ableger und Textildiscounter Kik, was Textilien aus Asien für das Prekariat verkauft. Tedi ist mehrheitlich im Eigentum der B.H. Holding GmbH des Kik-Gründers Stefan Heinig.

China Plastik-Importe
Kritiker bemängeln geringe Löhne der Beschäftigten, aus ökologischer Sicht den hohen Plastik- und Wegwerfanteil, die Qualität der Waren und die Herkunft der Plastikteile aus China, die um den halben Erdball geschifft werden. Tedi und black haben das Konzept der amerikanischen One Dollar Stores übernommen.

Ende von black
2017 kündigte Tedi das Ende von black an, wobei die 50 black Filialen, darunter auch die in Hemer, Iserlohn und Menden wieder zu Tedi umgeflaggt werden sollen. Die Marke black.de, die 1.000 Läden plante, wird also nach und nach vom Markt genommen. Black startete unter dem Slogan "Schwarzhandel für alle" und als "erster legaler Schwarzmarkt" aufgrund der Farbe im Markennamen. Immer mehr verdrängen Billiganbieter kleine Geschäfte in den Innenstädten und dominieren diese. Black startete als Antwort auf die von Finanzinvestoren kontrollierte niederländische Billigkette Action. Allerdings war Action schon überall vertreten, so dass black mit ähnlichem Angebot und viel kleinerem Filialnetz nicht gegen den übermächtigen Konkurrenten Action konkurrieren konnte.

Vielfalt geht verloren
Der Billigmarkt der Nonfood-Discounter von beispielsweise Action, Hema, black, Tedi, Kik, Woolworth und Zeeman ist zwar gross, steht aber unter einem hohen Konkurrenzdruck. Wenn black Tedi kannibalisiert und Kunden wegnimmt, kann es nicht klappen, so die Einschätzung von Kritikern. Auch wenn Black geht, hat Tedi vor weiter zu wachsen. Sie planen sich von 1.700 auf 5.000 Filialen zu vergrössern. Die Vielfalt im Einzelhandel geht immer mehr verloren, grosse Ketten dominieren das Geschehen. Im Lebensmittelhandel gibt es auch eine grosse Konzentration und kleine Tante Emma Läden gibt es kaum noch. Dadurch sehen Innenstädte fast überall gleich aus. Das Internet-Geschäft von amazon und anderen gibt den kleinen Einzelhändlern noch den Rest.

black.de am Hademareplatz 3 in Hemer. Foto: Schwarze Katze, 24.12.17

  • Kommentare(0)//schwarze.katze.dk/#post543

Offener Brief der Säkularen Aktivisten Koblenz an die Botschaft Ägyptens

IslamGeschrieben von Schwarze Katze 05 Jan, 2018 19:37:10

Offener Brief an die Botschaft der Arabischen Republik Ägypten
Betr.: Gesetzliche Einstufung von Atheisten als Verbrecher

Säkulare Aktivisten >>I (im Förderkreis der GBS)
56068 Koblenz

Offener Brief an die Koblenz, den 5.1.2018
Botschaft der Arabischen Republik Ägypten
Stauffenbergstr. 6/7
10785 Berlin

Betr.: Gesetzliche Einstufung von Atheisten als Verbrecher

Sehr geehrte Damen und Herren der Ägyptischen Botschaft in Berlin!


Bevor Sie diesen offenen Brief lesen, möchten wir Ihnen versichern, dass wir als Nichtgläubige keine Bedrohung für Ihr Land oder für Sie persönlich sind. Wir sind sehr friedfertige, pazifistische Menschen und unser Ziel ist eine bessere Welt ohne Krieg, Mord, Totschlag und Körperverletzung zu bewirken, mit gleichen Rechten für Frauen und Männer. Nach unserer Meinung ist das am besten möglich, wenn man alle Formen der Religion aus dem öffentlichen Leben in die Privatsphäre der Menschen verbannt. Dort kann man Verehrungsriten ausführen, solange man keinen anderen Menschen damit belästigt, gefährdet oder bedroht. Religion ist die häufigste Ursache für Krieg in der Geschichte der Menschen. Das muss ein Ende haben.

Die Bedrohungen, die jetzt gerade in Ihrem schönen und doch eigentlich so Kultur reichen Land passieren, sind für uns nicht mehr akzeptabel. Wenn Herr Amr Hamroush an einem Gesetzentwurf arbeitet mit dem Ziel einer „Kriminalisierung des Atheismus“ und die Bestrafung von Atheisten fordert, dann erschreckt uns das sehr. Natürlich bewirkt das, dass sich von uns Atheisten und Agnostikern in Deutschland niemand mehr getraut nach Ägypten zu reisen. Die Gefahr für uns liegt darin, dass Behörden in Ihrem Land ganz einfach an Hand unserer Facebook Kommentare „feststellen“ könnten, dass wir uns eines solchen Verbrechens schuldig gemacht hätten. Würden wir dann nach Sharia-Recht verurteilt werden? Und das man bei Ihnen Facebook-Aktivisten verfolgt, haben Sie ja gerade erst bewiesen.

Unsere Angst vor Gefängnis, Zwangsarbeit, Amputationen, Prügel- und Todesstrafen halten uns davon ab einen Fuß in Ihr Land zu setzen. Wir, die sich in Deutschland offen zum Atheismus bekennen, sind mehr als 10.000.000 Menschen und die vermutete Zahl der Nichtgläubigen ist noch einmal um ein Vielfaches höher. Uns werden Sie sobald nicht als Besucher Ihres Landes begrüßen können. Wie weit sich die Pläne Ihres Landes in unseren Kreisen auf unser Kaufverhalten auswirken wird, werden wir sehen. Dann wird es eben keine ägyptischen Kartoffeln und Prinzess-Bohnen und Blumen mehr geben. Schade! Ob wir auch von Kreuzfahrten mit Passagen des Suez-Kanals absehen müssen, wird die Zukunft uns lehren.

Wie wollen Sie den weiteren Niedergang der ägyptischen Wirtschaft Ihrer Bevölkerung erklären? Mit „Gottes Wille“?

Mit freundlichen Grüßen

Die Säkularen Aktivisten Koblenz



  • Kommentare(0)//schwarze.katze.dk/#post542
Weiter »