Schwarze Katze

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Islamismus - eine menschenfeindliche Ideologie

IslamGeschrieben von Schwarze Katze 30 Nov, 2015 04:28:49
Die Antifaschistische Aktion Lingen kritisiert den Islamismus als menschenverachtende Ideologie: http://afalingen.blogsport.eu/2015/11/19/islamismus-eine-menschenfeindliche-ideologie/




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Stellungnahme des IBKA zu den Anschlägen in Paris

IslamGeschrieben von Schwarze Katze 15 Nov, 2015 11:18:24
Stellungnahme zu den Anschlägen in Paris

14.11.2015

Wir vom Vorstand des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und
Atheisten (IBKA) sind schockiert über die Anschlagsserie am gestrigen
Abend in Paris.

Wir sind entsetzt über das von mutmaßlich religiös motivierten
Attentätern verübte Massaker. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen
und Opfern dieser Gräueltaten.

Religiöser Fanatismus hat im Herzen Europas seine hässlichste Fratze
gezeigt.

Dem gegenüber fühlen sich viele hilflos und machtlos.

Dies war ein Angriff auf unsere weitestgehend säkulare Lebensweise,
erneut im laizistischen Frankreich. Diese Anschläge richten sich auch
gegen unsere freiheitlichen und an individueller Selbstbestimmung
orientierten Überzeugungen.

Auch wenn in den nächsten Tagen Trauergottesdienste folgen werden, haben
diese Anschläge mal wieder deutlich gemacht: Die Welt braucht keine
Rückbesinnung auf antike Religionen, sondern die Ideale der Aufklärung
und des Säkularismus.

Wir hoffen, dass die nun folgenden politischen Reaktionen unserer
französischen Freunde diese Ideale hochhalten und wir uns von diesen
Gotteskriegern nicht dazu hinreißen lassen, diese Grundsätze auch nur
ein Stück weit aufzugeben.

Der Vorstand des IBKA

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gbs-Stellungnahme zu den Anschlägen in Paris

IslamGeschrieben von Schwarze Katze 15 Nov, 2015 08:39:04
Der Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung, Dr. Michael Schmidt-Salomon, hat heute Morgen eine Stellungnahme zu den Anschlägen in Paris und den weltweiten Solidaritätsbekundungen abgegeben, die auf Twitter unter dem verwirrenden Hashtag “#prayforparis” erfolgten: “Beten hilft nicht gegen religiösen Fundamentalismus, sondern nur engagiertes Handeln! Engagiertes Handeln bedeutet nicht nur, die Symptome zu bekämpfen (etwa den sog. ‘Islamischen Staat’), man muss die Probleme an der Wurzel packen.

Die adäquate Antwort auf die Pariser Anschläge lautet: Mehr soziale Gerechtigkeit (wer keine Chance für sozialen Aufstieg sieht, geht fundamentalistischen Rattenfängern schnell auf den Leim), mehr religionskritische Bildung (solche Anschläge kann nur verüben, wer ein intellektuell äußerst limitiertes Weltbild besitzt, Stichwort ‘Religiotie’) und mehr Freiheit (würden die westlichen Staaten die Rechte ihrer Bürgerinnen und Bürger nun beschneiden, hätten die Terroristen genau das erreicht, was sie erreichen wollten)!”




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NO PASARAN - NEIN ZUM KRIEG

IslamGeschrieben von Schwarze Katze 07 Aug, 2015 05:04:22

Bundesweite Großdemonstration in Köln am Samstag, 8. August 2015
12 Uhr Ebertplatz

Wenige Tage nach dem Mordanschlag in Pirsûs (Suruç) an eine Kobanê-Aufbaudelegation von Jugendlichen der SGDF durch ein mutmaßliches IS-Mitglied eskaliert die AKP-Regierung die Situation in der Türkei zunehmend. Fast 1000 kurdische, alevitische und revolutionäre AktivistInnen wurden bisher verhaftet. Trotz eines Waffenstillstandes bombardiert die türkische Luftwaffe wieder PKK-Stellungen in den Kandil-Bergen und setzt den Hauptverhandlungsführer des Lösungsprozesses auf kurdischer Seite, Abdullah Öcalan, einer Totalisolation aus.

Festnahmeterror der türkischen Polizei
Seit dem 24.7. läuft eine großangelegte Festnahmewelle der türkischen Polizei gegen kurdische, alevitische und linke AktivistInnen. Sie sind mehrheitlich Mitglieder der HDP (Demokratische Partei der Völker) und der DBP (Demokratische Partei der Regionen), denen die Mitgliedschaft in der PKK vorgeworfen wird.

Straßenkämpfe im Stadtteil Gazi in Istanbul
Bei einer Festnahme in Istanbul wurde eine Aktivistin von der Polizei ermordet. Aufgrund der tagelangen Angriffe durch die Polizei auf ihre Beisetzungszeremonie in einem alevitischen Gebetshaus (Cem-Haus) im Stadtteil Gazi, konnte der Leichnam nicht beigesetzt werden. Der Stadtteil Gazi, der als Hochburg der türkischen Linken in Istanbul gilt, ist seit Beginn der Verhaftungen in einem Ausnahmezustand, wo es zu Auseinandersetzungen zwischen Protestierenden und der Polizei kommt.

Türkische Luftwaffe bombardiert PKK-Stellungen im Nord-Irak und Ost-Türkei
Zeitgleich begann die türkische Luftwaffe trotz des Waffenstillstandes, Stützpunkte der PKK im Nordirak und im Osten der Türkei zu bombardieren. Unter den Zielen waren auch von ZivilistInnen bewohnte Gebiete. Mehrere Guerilleros der PKK starben bei diesen Angriffen. Die AKP und Staatspräsident Erdogan bringen durch diese Angriffe nicht nur, den seit mehreren Jahren mühselig aufgebauten Lösungsprozess zwischen der PKK und der Türkei zur friedlichen Beilegung des Kurdistan-Konfliktes in große Gefahr. Sie stürzen das Land dadurch für machtpolitische Interessen geradewegs in den Chaos eines Bürgerkrieges, indem sie allen Kräften im Land, die für die Demokratisierung der Türkei einstehen, den Krieg erklären.

Das türkische Militär zerstört die Umwelt in Kurdistan
Der Krieg des türkischen Staates ist nicht nur ein Krieg gegen die Menschen, sondern ebenfalls ein Krieg gegen die Natur. Die Bombardements, der Bau der Militärstationen und Militärstraßen, die Verbrennung und Rodung von Wäldern und der Bau von rießigen Staudämmen und Kraftwerken zerstört das natürliche Gleichgewicht, das natürliche Leben in dem die Menschen jahrtausendelang im Einklang mit der Natur lebten. Tausende Tier- und Pflanzenarten leiden unter diesem Angriff auf die Flora und Fauna Kurdistans. Die Dorfverbrennungen taten ihr übriges, indem sie die Menschen in die Städte zwangen und sie von ihrer natürlichen Umgebung entrissen.

Das eigentliche Ziel Erdogans/der AKP ist die absolute Macht in der Türkei
Seit den Parlamentswahlen am 7. Juni 2015 kann die AKP in der Türkei nicht alleine regieren. Der Einzug der links-liberalen HDP in das Parlament verhinderte die absolute Mehrheit der AKP. Somit konnte Erdogan das von ihm angestrebte Präsidialsystem nicht durchsetzen. Der friedliche Kurs der HDP, ihr Einsatz zur Lösung der kurdischen Frage und zur Demokratisierung der Türkei machte sie zu einer großen demokratischen Oppositionspartei, die Erdogans autoritären Kurs und seine Alleinherrschaft stoppen konnte. Die einzige Möglichkeit dazu bietet nur noch eine unter kriegerischen und aggressiven Umstände stattfindende Neuwahl in der Türkei.

Rojava ist Erdogan/der AKP ein Dorn im Auge
Eine demokratische Selbstverwaltung der Völker unter der Federführung der PYD, die sich von den Ideen Abdullah Öcalans inspirieren lässt, ist der Alptraum des türkischen Staates. Sie bricht zudem mit allen antidemokratischen, rassistischen und sexistischen Dogmen der Staaten in der Region und stellt deshalb eine Revolution dar. Auch der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu erklärte mehrmals genauso wie Tayyip Erdogan, dass sie keine in ihrem Auge „Spaltung“ in Syrien zulassen werden, womit die Demokratische Autonomie in Rojava gemeint ist.

Das AKP-IS Bündnis
Um ihre hegemonialen Ansprüche in Syrien zu erreichen unterstützte Erdogans AKP die Terrorbanden des IS, was nicht nur politisch-pragmatische, sondern auch ideologische Gründe hatte. Nur mit dieser Unterstützung konnte der IS den Genozid an die EzidInnen in der Region Shengal (Irak) durchführen. Tausende Menschen, insbesondere ezidische Frauen, wurden durch den IS verschleppt, vergewaltigt, auf Sklavenmärkten verkauft oder auf brutalste Art ermordet. Auch der größte Angriff des IS auf Kobanê ab September 2014 wäre ohne die Unterstützung der AKP nicht möglich. Dass der IS heute nicht mehr von der AKP kontrolliert werden kann, ist für sie eine verkraftbare Nebenerscheinung. Denn dieser ist die Kraft, die das Projekt Rojava angreift und zudem ideologisch nicht entfernt ist von Erdogans Linie. Die aktuellen Bombardierungen der IS sind deshalb nur eine Farce. Das eigentliche Ziel ist die Schwächung der KurdInnen für den eigenen Machterhalt, notfalls mit einem Krieg. Unterdessen erklärte die NATO, trotz internationaler Kritik aus Politik und Gesellschaft, der Türkei ihre „vollste Solidarität“.

Die BRD, die EU und die NATO unterstützen die Türkei
Die Genehmigung der Waffenexporte an die Türkei und die Stationierung von Patriot-Raketen in der Türkei durch die Bundesregierung, das sture Festhalten am PKK-Verbot durch das Bundesinnenministerium, die starke wirtschaftliche und ökonomische Zusammenarbeit der EU mit der Türkei, die zur Verfügung Stellung von geheimdienstlichen Information an die Türkei durch die NATO oder die Verhaftung von türkischen und kurdischen Oppositionellen (ATIK und NAV-DEM) spielen ausschließlich in die Hände des fast schon diktatorisch regierenden Erdogans und seiner AKP. Somit wird deren Politik in Syrien, die Unterstützung des IS, der Kriegskurs gegen die KurdInnen, der islamistische Kurs gegen AlevitInnen, ChristInnen und Nicht-Gläubige, die neoliberale Wirtschaftspolitik und die krasse Ausbeutung von ArbeiterInnen, die sexistische Politik gegen Frauen oder die autoritäre Politik gegen junge Menschen direkt und indirekt durch die BRD, die EU oder die NATO gefördert.

Wir dürfen nicht mehr weiter zuschauen, wie Millionen Menschen Opfer der Machtbesessenheit von Recep Tayyip Erdogan und seiner AKP werden !!! Schluss mit dem Kriegskurs des türkischen Staates !!! Schluss mit der Isolationshaft gegen Abdullah Öcalan !!! Freiheit für alle politischen Gefangenen!!!

Wir fordern von der Bundesregierung, dass sie endlich ihre Politik zur Türkei ändert, jegliche Waffenexporte in die Türkei und die Region stoppt sowie ihren Beitrag zur friedlichen Lösung der kurdischen Frage, durch die Aufhebung des PKK-Verbotes, leistet !!! Rojava muss endlich anerkannt werden !!!

Es lebe die Geschwisterlichkeit der Völker !!! Hoch die Internationale Solidarität !!!

Kommt zur bundesweiten Demonstration nach Köln, 12:00 Uhr, Ebertplatz, am 8. August 2015 !!!

Aufrufende Organisationen:

NAV-DEM (Kurdisches demokratisches Gesellschaftszentrum, BRD) /// AvEG-Kon (Konföderation der unterdrückten MigrantInnen von Europa) /// TJKE ( Einheit der kurdischen Frauen Europa) /// SKB (Einheit sozialistischer Frauen) /// AABF (Föderation der alevitischen Vereinigungen BRD) /// BDAS (Bund der Alevitischen Studierenden e.V.) /// ATIF (Föderation der ArbeiterInnen aus der Türkei BRD) /// Yaşanacak Dünya/devrimci proletarya (für eine lebenswerte Welt/revolutionäre ProletarierInnen) /// DIDF (Föderation der demokratischen ArbeiterInnen-Vereine) /// ADHK (Föderation der demokratischen Völker, Europa) /// Nor Zartonk /// ADEF (Föderation der demokratischen Dersim-Vereinigungen, Europa) /// FKÊ (Föderation der Ezidischen Vereine) /// Young Strougle /// FEDA(Föderation der demokratischen AlevitInnen) /// MDDP (Partei des demokratischen Wandels Mesopotamien) /// FCIK (Föderation der islamischen Gesellschaften) /// YXK(Verband der Studierenden aus Kurdistan) /// Cîwanên Azad /// Jinên Cîwanên Azad /// FIDEF (Föderation der ArbeiterInnen-Vereine der BRD) /// KCD-E (Demokratischer Gesellschaftskongress der Kurden, Europa) /// SYKP (Trotzdem Sozialistische Partisi) /// ÖDA (Freiheit und Solidarität, BRD) /// YSGP (Partei der grünen und linken Zukunft) /// PIK (Islamische Partei Kurdistans) /// ASM (Rat der Exilierten, Europa) /// KKP (Kommunistische Partei Kurdistans) /// Aktionsgruppe für den Aufbau der dritten Reihe /// BIR-KAR (ArbeiterEinheit) /// Assembbly of Armenians of Europe Sektion Deutschland(Rat der ArmenierInnen Europa)



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Aufruf zum anarchistischen Block auf der Großdemo „No Pasaran – Kein Fußbreit für den AKP und IS-Faschismus“ am 08.08.15 in Köln

IslamGeschrieben von Schwarze Katze 06 Aug, 2015 19:36:48

Liebe Genoss*innen,

am 20 Juni sprengte sich ein IS-Terrorist, in der türkischen Stadt Suruc, auf einer Pressekonferenz der sozialistischen Jugendföderation (SGDF), selbst in die Luft. Bis heute starben 34 Menschen bei diesem barbarischen Attentat. Die linken und anarchistischen Jugendlichen hatten sich dazu entschlossen, die türkisch-syrische Grenze zu überqueren um sich am Wiederaufbau des völlig zerstörten Kobane zu beteiligen. Dieser feige Anschlag zeigt wessen Geites Kind der selbsternannte „Islamische Staat“ ist. Unterstüzt durch den türkischen Staat, der unbehelligt IS-Kämpfer*innen die türkisch-syrische Grenze passieren lässt, unterstüzt durch deutsche Waffenexporte an Saudi-Arabien und Quatar, unterstüzt durch all diese Verbrechen an der Menschheit kann der „IS“ sein grausames Unwesen weitertreiben.

Bei diesem Anschlag kamen auch vier anarchistische Genoss*innen ums Leben. Alper Sapan von Anarşi İnisiyatifi , Evrim Deniz Erol, Medali Barutçu und Vatan Budak von Birleşik Anarşist Atak. In tiefer Trauer und Wut bekunden wir den hinterblieben Genoss*innen, Freund*innen und Familien, aller 34 getöten Genoss*innen, unser Mitgefühl und unsere Solidarität.

Nach einer Woche voller Solidaritätsdemonstrationen auf der ganzen Welt, rief auch die Anarşi İnisiyatif, für den 26.07, dazu auf, sich weltweit um jeweils 19 Uhr vor den türkischen Konsulaten zu versammeln und Solidarität zu zeigen. Diesem internationalem Aufruf folgten viele anarchistischen Gruppen und Einzelpersonen. In der Türkei folgten 70 Genoss*innen aus Ankara und Istanbul dem Aufruf und versammelten sich in Eskisehir . Bei den Demonstationen wurden 15 Genoss*innen festgenommen. Auch in Hürth bei Köln versammelten sich, trotz Einschüchterungversuchen von türkischen Faschist*inenn, ca.25 Anarchist*innen und Freund*innen vor den türkischen Generalkonsulat. Am 27.07 folgten Verhaftungswellen in der ganzen Türkei, ca. 600, meist jugendliche Demonstrierende wurden festgenommen.
Seit nun rund 2 Wochen fliegt die türkische Luftwaffe Angriffe auf PKK-Stellungen in Nordirak, Syrien und der Osttürkei. Täglich sterben Menschen, durch den türkischen Staatsterror und den IS Terror.

Die kolonialistische und menschenverachtende Politik über Kurdistan die im Rahmen der Zusammenarbeit von AKP und IS betrieben wird, hat seinen Höhepunkt in Suruc erreicht.Wie sehr auch die AKP bemüht ist die Wahrnehmung der Allgemeinheit zu manipulieren und mit ihren Luftangriffen auf IS und ihrem Bekenntnis das der IS eine „Terror-Organisation“ sei, hat die Partnerschaft und Zusammenarbeit zwischen AKP und IS am Beispiel von Suruc feste Form angenommen. Ganz im Sinne einer Täter-Psyschologie wird die AKP immer aggressiver und besitzt die Unverschämtheit unsere Bewegung die gegen den IS stellvertretend für die Menschlichkeit kämpft mit dieser Schurkenbande der kapitalistischen Moderne gleichzusetzen. Wir und unsere Jugend muss sich darüber im klaren sein, dass AKP und IS gleichbedeutend sind, sich von der selben Quelle bedienen und es keinen Unterschied in ihren Wesen gibt. Das die AKP sich als Gegner des IS darstellt ist reinstes Theaterspiel und Täuschung. Keine*r darf in diese Falle tappen. Diese Angriffe müssen abgewendet werden, jegliche Spuren von AKP und IS in Kurdistan müssen beseitigt werden.“

Diese Vorkommnisse sprechen eine deutliche Sprache auf welchem Kurs der türkische Staat und seine Scherg*innen segeln. Für uns als Anarchist*innen, zeigt sich einmal mehr das wir uns auf keinen Staat der Welt verlassen können. Kein Staat wird uns gerecht, niemals! Stellen wir uns entschlossen gegen den Krieg und Militarismus der herrschenden Klasse, jeden Staates. Lasst uns gemeinsam am 08.08.15 in Köln um 12 Uhr auf die Straße gehen um gegen jeglichen Staatsterror und Faschismus die Stimme zu erheben. Unser Treffpunkt ist die Sparkasse am Ebertplatz.

NEIN zu Krieg und Militarismus!
NEIN zu Nationalismus und Chauvinismus!
NEIN zu jeder Regierung!
Nein zum Staat und Klassenherrschaft!
JA zum anarchistischen Föderalismus!
JA für antinationale Solidarität!

Biji azadi!
Biji anarsi!

einige Anarchist*innen aus Köln



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Augenzeugenbericht aus Hamburg zur Situation zwischen kurdischen Demonstranten und Salafisten

IslamGeschrieben von Schwarze Katze 08 Okt, 2014 07:14:36
Am gestrigen Abend, 07.10.2014, kam es in Sankt Georg zu massiven Auseinandersetzungen zwischen Unterstützer_innen der kurdischen Kämpfe in Kobane und gewalttätigen Salafisten und IS-Unterstützern. Dieser Bericht soll einen kleinen Überblick über den Abend geben.

Ca 40 Salafisten und IS-Unterstützer trafen sich am Abend vor einem kurdischen Zentrum am Steindamm in Sankt Georg. Nach kurzer Zeit wurden diese von Unterstützer_innen des kurdischen Zentrums abgedrängt, ab diesem Zeitpunkt war die Polizei ebenfalls vor Ort. Die Salafisten und IS-Unterstützer zogen sich daraufhin in eine nahegelegene Moschee am "Kleinen Pulverteich" zurück. In Folge dieser Auseinandersetzung sperrte die Polizei den Zugang in Richtung Moschee.

Die Situation eskalierte nun an verschiedenen Orten im Stadtteil Sankt Georg, immer wieder versuchten Gruppen an die Salafisten heranzukommen. Die Gewaltbereitschaft, grade der Salafisten, war sehr hoch. Vor der Moschee wurde sich immer wieder vermummt. Die Polizei war von Anfang an mit der Situation massiv überfordert und reagierte in fast allen Situationen panisch. Laut anderen Anwesenden wurde daraufhin in der salafistischen Szene in ganz Norddeutschland mobilisiert, sodass gegen 22:35 weitere IS-Sympathisanten am Berliner Tor eintrafen.

In Folge dessen kam es zu gewalttätigen Aufeinandertreffen in Sankt Georg. Hierbei kamen auch Messer, Macheten, Teleskopschlagstöcke, armgroße Maulschlüssel und Fleischspieße zum Einsatz. Gegenseitiger Steinbewurf war oft zu beobachten.

Laut dem Nachrichtenportal "Hamburg Mittendrin" handelte es sich bei den in die Moschee geflüchteten Menschen nicht um Menschen aus der Moschee und diese versuchte sie aus ihrem Gebäude zu schicken. Der Schura (Rat der islamischen Gemeinden in Hamburg) übernahm hierbei die Vermittlung zwischen Salafisten, Polizei und Moscheeangehörigen.

Gegen 23:30 sammelten sich über 100 weitere Salafisten und IS-Unterstützer zwischen Berliner Tor und dem ZOB und zogen bewaffnet mit Teleskopschlagstöcken, Macheten und Knüppeln/Holzlatten in Richtung des kurdischen Zentrums. Diese wurden von der Polizei mit Hilfe von inzwischen eingetroffenen Wasserwerfern verstreut und teilweise festgesetzt. Nach dieser Auseinandersetzung räumte die Polizei mit einem Großaufgebot den Steindamm in Höhe des kurdischen Zentrums um die verbliebenen Salafisten wegbringen zu können. Diese konnten in Kleingruppen von dannen ziehen, wurden teilweise noch mit Steinen beworfen.

Jedem_Jeder der_die sich in diese (wirklich wichtige) Auseinandersetzung begibt, sollte bewusst sein in welchen Situationen er_sie sich wiederfinden kann.

Bewaffnete Salafisten, die ohne Vorwarnung brutal angreifen, panisch überforderte Polizei, die in Angstsituationen noch willkürlicher reagiert als sonst schon, undurchsichtige Situationen, da aufgrund der Sprachbarriere oft nicht einschätzbar ist in welcher Gesellschaft sich grade befunden wird.

Haltet die Augen auf, passt auf euch auf!
Seid solidarisch mit den kurdischen Kämpfen in Kobane und anderswo, aber seid euch bewusst, dass gewaltbereiten Salafisten alles zuzutrauen ist!

Hoch lebe der Widerstand in Rojava, Singal und Kobanê!

Quelle: Indymedia Linksunten

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Gottesstaat und Freiheit passen nicht zusammen

IslamGeschrieben von Schwarze Katze 27 Sep, 2014 06:25:43

Wie soll die Gesellschaft mit islamischen Gruppen wie Hamas, Hisbollah, Islamischer Staat, Al Quaida, Salafisten, Boko Haram, Hisbollah usw. umgehen, die Herrschaft und Unterdrückung ausüben und sich durch gute Worte nicht von ihrem menschenverachtenden Handeln abbringen lassen? Ist in diesem Fall der Einsatz von Gewalt gerechtfertigt, um sie zu stoppen weiter zu morden? Das ist eine berechtigte Frage, da die islamischen Fanatiker jetzt über eine eigene Armee und ein eigenes Staatsgebiet verfügen. Darüber wird auch nach den Angriffen auf die Ölraffinerien vom Islamischen Staat diskutiert. Dadurch haben sie geringere Einnahmen und können sich weniger Waffen kaufen, um Anders- und Nichtgläubige umzubringen.

Anarchisten bekämpfen Islamfaschismus
Türkische Anarchisten haben die Frage, ob Gewalt gegen Islamfaschisten gerechtfertigt ist, übrigens für sich beantwortet: Sie ziehen mit Waffen gegen die religiösen massenmordenden Fanatiker in den Kampf, während die islamische türkische AKP-Regierung den Grenzübertritt von Kämpfern gegen den IS durch Wasserwerfer und Tränengas verhindern will. Anarchisten aus der Türkei lassen sich durch die islamische türkische Regierung nicht abhalten und fahren in die syrische Stadt ‪Kobane‬, um die kurdische Stadt gegen den Islamischen Staat zu verteidigen.

Islamisierung führt zu Fremdenfeindlichkeit
Religiös motivierte Gewalttaten werden uns in den nächsten Jahren noch intensiv beschäftigen. So sind allein in diesem Jahr aus der EU 3.000 Moslems in den Heiligen Krieg nach Syrien gezogen. Wenn sie wiederkommen und hier ihre Anschläge durchführen, dann wird das zu einem Anwachsen nationalistischer Einstellungen und Gruppen beitragen. Islamisierung führt zu Fremdenfeindlichkeit. Wir werden uns zu diesem Thema eindeutig aus religions- und herrschaftskritischer Sicht positionieren. Wenn das so weitergeht, werden sich auch andere Zusammenhänge damit intensiver als bisher beschäftigen müssen.

Umgang mit Fanatikern
Der Umgang mit fundamentalistischen Gotteskriegern wird künftig eine wichtige Frage des Umgangs von emanzipatorischen Kräften sein. Mit politischen Kräften lässt sich meistens ein Kompromiss aushandeln. Mit Gotteskriegern sieht es da schon anders aus. Für die gibt es nur gut und böse und da sie für ihren Gott auf der Seite des Guten kämpfen und töten, ist für sie alles erlaubt, auch Massenmord, Vergewaltigung, Enthauptung, Kreuzigung, Vertreibung und Zwangsbekehrungen. Die Frage wie mit religiös motivierter Gewalt durch islamische Fanatiker umzugehen ist, stellt sich. Wie soll mit Gotteskriegern umgegangen werden, die foltern, töten, vergewaltigen, vertreiben, Köpfe abschneiden, steinigen, zwangsislamisieren und rauben. Toleranz im Sinne von Duldsamkeit ist da nicht angebracht.

Gottesstaat und Freiheit passen nicht zusammen

Problematisch ist, dass der Islamische Staat in Deutschland auch Unterstützer hat, die hier die Islamisierung vorantreiben wollen. Einige, die sich an der Koranverteilung Kampagne "Lies!" beteiligt haben, sind als Gotteskrieger nach Syrien gezogen um dort zu morden. Wenn sich die Islamisierung durchsetzt, dann ist Essig mit allem, was Libertäre und andere freiheitlich gesinnte Menschen sich wünschen. Gottesstaat und Freiheit passen nicht zusammen. In Deutschland gibt es auch Moslems, die gerne die Scharia einführen wollen, beispielsweise durch den Testballon der Scharia Polizei. Zur Scharia gehört das Händeabhacken für Diebe, die Steinigung von Ehebrecherinnen und das Umbringen von Islam-Aussteigern.

Freiheit oder Islamisierung
Wenn die Salafisten sich mit der Islamisierung durchsetzen, ist es mit individueller Freiheit und dem, wie sich Libertäre eine freie Gesellschaft vorstellen, vorbei. Die Scharia beinhaltet strikte Handlungsanweisungen für jeden Bereich des Lebens. Es ist einfacher Befehlen und klaren Handlungsanweisungen aus dem Koran zu gehorchen, als selbst zu denken, das erklärt den Zulauf zu den salafistischen Gotteskriegern. Wie ist damit aus herrschaftskritischer Perspektive umzugehen und auch mit Moslems, die von Deutschland aus für ihre Herrschafts-Religion Islam in den Heiligen Krieg ziehen?

Religionskritik bleibt Thema
Religionskritik ist eines der Schwerpunkte von Schwarze Katze, da werden wir uns auch in Zukunft intensiv mit beschäftigen. So wie die Gesellschaft sich in Zeiten der Religionskriege damit beschäftigen wird. Religionskriege und der steigende Einfluss der Religion sind ein Rückschritt ins Mittelalter. Wehret den Anfängen!

Schwarze Katze, Postfach 41 20, 58664 Hemer, http://schwarze.katze.dk

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Flugblatt als PDF zum Ausdrucken: http://schwarze.katze.dk/download/pdf/islam02.pdf


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Erdogan: "Das ist Gottes Vorsehung"

IslamGeschrieben von Schwarze Katze 16 Mai, 2014 05:50:17
Das Blut der Arbeiter
Hunderte Bergbauarbeiter werden im türkischen Soma vermisst und 301 Todesopfer sind zu beklagen. Der autoritär regierende Ministerpräsident der Türkei Recep Tayip Erdogan ist in der Kritik. Er war für eine Privatisierung, die dafür gesorgt hat, dass an Personal und Sicherheitsvorkehrungen gespart wurde. Die Tonne Kohle wurde vor der Privatisierung mit 130 Dollar gefördert, der von der AKP Regierung ausgesuchte Bergwerkbetreiber bot an, dies für 25 Dollar pro Tonne zu produzieren. Der Bergwerksbetreiber gab später damit an die Kosten auf 23,80 Euro pro Tonne gesenkt zu haben. Durch diesen Deal zwischen islamischer Regierung und dem Unternehmer im Jahr 2005 war es logisch, dass an Sicherheitskosten gespart wurde. Fehlende Fluchtwege und einsturzgefährdende Wände interessierten die Regierung nicht. Die gesamte in Soma geförderte Kohle wird an den türkischen Staat verkauft, dieser profitiert direkt von den eingesparten Sicherheitskosten. Die Opposition kritisiert, dass an den Händen der islamischen AKP das Blut der Arbeiter klebt. Schutzräume hätten allen Bergarbeitern das Leben gerettet.

Erdogan: "Solche Dinge sind ganz gewöhnlich"
Kalt und herzlos reagiert der islamische Fundamentalist Erdogan mit folgenden zynischen Worten auf den von ihm und seiner religiösen Regierung verursachten Unfall: "Solche Dinge sind ganz gewöhnlich, sie passieren. Das liegt in der Natur der Sache. Dieser Beruf kann dieses Schicksal haben. Schaut, in England sind 1862 auch 204 Menschen bei einem Unglück gestorben." Weiterhin relativiert er den schrecklichen Unfall mit den Worten: "Es gibt kein Bergwerk ohne Unfall. So etwas kommt vor."

"Das war kein Unfall, das war ein Verbrechen"
Ein enger Berater von Erdogan tritt auf einen am Boden liegenden Demonstranten ein, der vorher von Polizisten malträtiert wurde. Polizisten halten das Opfer fest, damit der Vertraute von Erdogan dem Wehrlosen noch besser zwischen die Beine nachtreten kann. Die grösste Gewerkschaft der Türkei ruft zu Massenprotesten gegen Erdogan und seine islamische Regierung auf. Die Polizei reagiert mit Wasserwerfer, Tränengas, Gummigeschossen und Gewalt. Auf den Schildern der Demonstranten steht "Das war kein Unfall, das war ein Verbrechen". Die islamische Regierung verbietet Demonstrationen von aufgebrachten Bergarbeitern in Soma.

islamische AKP lehnt Sicherheitsüberprüfung ab
Die Organisation "Eine Hoffnung" sammelt Berichte über Arbeitsunfälle. Sie stellt fest, dass jeden Tag zwei bis drei Arbeiter in der Türkei während der Arbeit sterben, im Jahr 2013 allein 1235 Tote. Pro eine Million Tonnen Kohle gibt es in der Türkei 7 Todesopfer, während es in China, wo auch rücksichtslos auf Kosten der Arbeiter Profit gemacht wird, nur ein Arbeiter pro eine Million geförderter Tonnen Kohle stirbt. Mit den Stimmen der AKP wird ein Antrag zur Sicherheitsüberprüfung des Bergwerks abgelehnt.

Mädchenschläger Erdogan
Als das teure Auto des Internetzensierers und Feind der Pressefreiheit Erdogan in Soma auftaucht, wird es mit Tritten bedacht und die Menge ruft ihm zu: "Ministerpräsident, tritt zurück". Als Antwort nimmt die von der islamischen AKP kontrollierte Polizei mehrere Demonstranten fest. Der Hardliner Erdogan will vor wütenden Bergarbeitern in Soma in einen Supermarkt flüchten. Dort packt der menschenverachtende Herrscher einen vor dem Supermarkt stehenden jungen Bergmann, der dort einkaufen möchte und dem Möchtegern-Sultan im Weg steht, mit seiner linken Hand im Nacken und ruft ihm in antisemitischer Manier nach: "Was fliehst du, du Brut Israels?" Anschliessend gibt es vom Ministerpräsidenten für den Supermarktkunden noch einen leichten Schlag als Abschiedsgruss. Zum Schlag auf den Bergarbeiter meint der Journalist Can Dündar: "Dieser Faustschlag galt uns allen!" Das reichte dem schlagkräftigen Erdogan nicht, er schlug noch mehrmals ein 15jähriges Mädchen aus Soma mit der Faust ins Gesicht. Das Mädchen ist die Tochter eines gerade im Todesschacht von Soma gestorbenen Bergarbeiters und hat vorher gefragt: "Was will der Mörder meines Vaters hier?" Der gläubige Moslem Erdogan droht einem Demonstranten in Soma Schläge an: "Benimm dich! Es passiert, was passiert. Das ist Gottes Vorsehung. Wenn du den Premierminister dieses Landes ausbuhst, wirst Du geohrfeigt!"

Erdogan: "Die Moscheen sind unsere Kasernen"
Folgendes Zitat seiner Rede brachte Erdogan Ender der 90er in den Knast und ein lebenslanges zum Bedauern seiner Opfer wieder aufgehobenes Politikverbot: "Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten."

Demo in Köln "Welcome to Hell Erdogan"
Da Erdogan am 24.05.14 in Köln einen Wahlkampfauftritt in der Lanxess Arena angekündigt hat, gibt es dort die Möglichkeit ihm zusammen mit Aleviten, Kurden, Armeniern, Bergleuten, Gewerkschaftlern, Oppositionellen, Befürwortern der Meinungs- und Pressefreiheit und Religionskritikern die Meinung zu sagen. Zehntausende Demonstranten werden erwartet. Als der selbsternannte Führer 2008 seine umstrittene Rede in Köln hielt, kündigte er sich in Deutschland über türkischsprachige Plakate mit folgendem Text an: "Der türkische Führer kommt nach Deutschland". Demodaten: 24.05.14, 13 Uhr, Köln, Ebertplatz. 14 Uhr beginnt Demozug Ebertpaltz - Richtung Meeting. Die Grossdemonstration in Köln steht unter dem Motto: "Welcome to Hell Erdogan."

Das Allgemeine Syndikat Köln hat einen Demobericht mit Fotos der Demo in Köln veröffentlicht: http://allgemeinessyndikatkoeln.blogsport.de/2014/05/24/koeln-protest-gegen-erdogan-gedenken-an-soma/

Günter Wallraff kritisiert islamischen Polizeistaat
Günter Wallraff, der als "Türke Ali" bekannt wurde, kritisiert das Vorgehen des türkischen Ministerpräsidenten: "Erdogan ist dabei, aus der Türkei einen islamischen Polizeistaat zu machen." Der bekannte Enthüllungsjournalist Wallraff bringt es auf den Punkt: "Jemand, der friedliche Demonstranten niederknüppeln lässt und in seiner brutalen Sprache dann auch noch keinerlei Mitgefühl mit den zu Tode gekommenen Bergleuten äußert, der diskreditiert sich selbst."

Alevitische Studenten: Erdogan legitimiert Armut und Leid religiös

Der Bund der Alevitischen Studierenden in Deutschland veröffentlicht am 15.05.14 folgende Presseerklärung:

Mögen die Opfer des Bergwerksunglücks in der Türkei in Frieden ruhen
Bund der Alevitischen Studierenden in Deutschland, 15.05.14

Mit Empörung ist zu beobachten, dass durch das Bergwerksunglück in der türkischen Stadt Soma über 200 Bergarbeiter um ihr Leben kamen und noch viele hunderte Bergarbeiter auf Rettung warten. Viele Arbeiter bemängelten bereits vor der Explosion die Sicherheitsvorkehrungen in dem Bergwerk und auch die oppositionelle CHP scheiterte vor wenigen Wochen daran, die Zwischenfälle in dem Bergwerk in Soma untersuchen zu lassen. Aufgrund der Mehrzahl der Angehörigen der Regierungspartei AKP, die im Parlament vertreten sind, wurde dieser Thematik keine große Rolle beigemessen. Es liegt auf der Hand, dass die Regierung von Erdogan, den Interessen von Großkonzernen freien Lauf lässt, indem sie die Sicherheitsvorkehrungen bei privatisierten Firmen ignoriert. Besonders zynisch sind auch die Aussagen des Premierministers Recep Tayyip Erdogan, der Unglücke in Bergwerken als das Schicksal von Bergarbeitern bezeichnete. Es ist ebenfalls kein Geheimnis, dass Erdogan immer wieder versucht, Armut und Leid religiös zu legitimieren, um eben für seine neoliberale Wirtschaftspolitik die Zustimmung in der Bevölkerung zu sichern. Insbesondere in einem Land wie der Türkei, wo die Kluft zwischen Arm und Reich sehr groß ist und Arbeitsunfälle zum Alltag gehören, versuchen die Politiker die Bevölkerung mit religiös-motivierten Parolen für sich zu gewinnen. Es ist sehr problematisch, dass im 21. Jahrhundert keine vernünftigen Sicherheitsvorkehrungen herrschen.

Deswegen fordert der Bund der Alevitischen Studierenden in Deutschland (BDAS) dazu auf, weltweit für Sicherheit am Arbeitsplatz zu sorgen. Darüber hinaus verurteilt der BDAS die zynische Herangehensweise Erdogans mit dem Leid von Menschen und seiner Instrumentalisierung der Religion für machtpolitische Zwecke.

Tief bedrückt möchten wir den Angehörigen der Verstorbenen unser aufrichtiges Beileid ausdrücken!



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Zur Lage in Ägypten

IslamGeschrieben von Schwarze Katze 08 Dez, 2012 16:03:40

Solidarität mit dem Widerstand der ägyptischen Bevölkerung gegen Präsident Mursi!

Gegen Islamistische Diktatur!
Gegen die Einführung der Scharia!
Für Freiheit und Selbstorganisiertes Leben!

Seit etwa 2 Wochen demonstrieren immer mehr Menschen in Ägypten gegen den autoritären Führungsstil des neuen Herrschers Mohammed Mursi. Die Anhänger Mursis fordern einen größeren Einfluss des islamischen Rechts, der Scharia, auf den Alltag in Ägypten. “Säubere das Land – und wir sind mit Dir, unser Führer” oder “Der Koran ist unsere Verfassung”, lauten einige der Parolen der Islamist_innen. Einige Tage nachdem die Proteste angefangen hatten, erließ Mursi ein Dekret, dass ihm faktisch die alleinige Herrschaft über Ägypten gibt und die Gewaltenteilung quasi außer Kraft setzt. Seitdem gibt es täglich weitere Proteste gegen die drohende Errichtung einer Diktatur unter Islamistischen Vorzeichen und gewalttätige Auseinandersetzungen und Straßenschlachten zwischen Islamist_innen und Aufständischen die bereits mehrere Tote forderten. Vor dem Präsidentenpalast sind seit Donnerstag nun Panzer aufgefahren angeblich um die beiden verfeindeten Gruppen auseinanderzuhalten.

Das die neusten Aufstände sich lediglich gegen Mursi und die Islamisten*innen richten halten wir allerdings nicht ausreichend. Es geht auch um eine Revolution die die Hoffnungen und Wünsche der Menschen nicht erfüllt hat. Die Zustände für die Mehrheit der Bevölkerung haben sich nicht Grundsätzlich verändert und die alte Unterdrückung wurde lediglich durch eine neue ersetzt. Die Herrschaft spielt ihr altes Spiel und wird dieses auch weiter tun, solange es nicht wirklich einen Grundsätzlichen Umsturz der Verhältnisse gibt. Wir hoffen, dass sich langfristig eine noch Stärkere Selbstorganisation der Bevölkerung etabliert, welche ja bereits im kleinen begonnen hat, um irgendwann eine jede Regierung überflüssig zu machen! Besonders verbunden fühlen wir uns daher mit den Anarchisten*innen und Libertären Menschen im Land, die in den Basisbewegungen weiter gehende Ideen einbringen und seit den ersten Tagen der Revolution an vorderster Stelle kämpfen.

Solidarität mit dem Aufstand in Ägypten!
Nieder mit der Islamistischen Diktatur!
Für Frieden, Freiheit und ein Selbstorganisiertes Leben!

Anarchistische Föderation Rhein Ruhr - http://afrheinruhr.blogsport.de/

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Beschneidung von Jungen

IslamGeschrieben von Schwarze Katze 21 Jul, 2012 16:52:22

Kinderschutz ist Antisemitismus?
In den vergangenen Wochen gab es eine heftige Debatte um das Urteil des Kölner Landgerichts, welches die Beschneidung eines Jungen als Körperverletzung erkannt hatte. Seitdem versuchen viele Juden und Muslime, aber auch Christen, die Genitalverstümmelung bei männlichen Säuglingen als Teil der Religionsfreiheit zu verklären. Es wurde sogar gesagt die Beschneidung, also die Körperverletzung von männlichen Säuglingen, sei elemantarer Bestandteil jüdischen Glaubens und ein Verbot dieser religiösen Tradition würde jüdisches Leben in Deutschland unmöglich machen. Schnell folgte ein Vergleich mit der Verfolgung von Juden zu Zeiten des Nationalsozialismus und dem Holocaust.
-Ein mögliches Gesetz zum Schutz der Kinder vor unnötiger Amputation eines Körperteils wird verglichen mit der erbarmungslosen Verfolgung und der systematischen Ermordung von circa sechs millionen Juden.-
Selbst wenn mensch sich den leider immer noch weitverbreiteten Antisemitismus weltweit vor Augen hält, ist dieser Vergleich widerlich und er zeigt nur die Argumentationslosigkeit bei den religiösen Befürwortern der Genitalverstümmelung.

Hierarchisches Denken als Grundlage jeder Religion
Es ist ein sehr schwieriges Thema, nicht zuletzt deswegen, weil Religionen immer schon Probleme hatten bzw. völlig unfähig waren ethische Grundprinzipien zu verstehen und fast alle religiösen Menschen auf Grund jahrelanger Indoktrination und dem Wesen der Religionen (Gott > Rest) hierarchisches Denken verinnerlicht haben. Vor allem Kinder haben darunter zu leiden. Die Taufe bei christlichen Familien scheint im Vergleich zur Genitalverstümmelung bei den meisten jüdischen und muslimischen Familien sogar fast schon „okay“. Wobei natürlich auch in christlichen Familien den Kindern der Glaube der Eltern über Jahre aufgezwungen wird.

Die Nutzlosigkeit von Gesetzen und der Einfluss von Religion auf Politik
Als Anarchisten wissen wir, dass selbst bei einem gesetzlichen Verbot dieser brutalen Tradition viele jüdische und muslimische Eltern ihren männlichen Kindern trotzdem einen Teil ihrer Vorhaut entfernen lassen werden, wenn nötig in anderen Staaten. Verbote ändern nicht das Denken der Menschen; oft auch nicht ihr Handeln. Einen wirklichen Schutz für wehrlose Kinder kann ein Gesetz niemals bieten. Insofern ist es für uns auch nicht relevant, dass im Bundestag nicht über ein Verbot gesprochen wird, sondern über ein Gesetz, welches ausdrücklich die Legalität der Beschneidung ermöglichen soll! Die Frage ob Beschneidung ethisch überhaupt zu legitimieren sei, wird gar nicht erst gestellt. Die Mehrheit des deutschen Parlaments kniet vor den Forderungen der religiösen Oberhäupte kritiklos nieder. Religion und Politik in gemeinsamer Sache für die religiöse Bevormundung von Kindern durch ihre Eltern egal ob „nur“ durch Indoktrination von religiösem Schwachsinn oder sogar durch nicht wieder veränderbare Verstümmelung eines Teils des menschlichen Körpers.

Kinder sind gleichwertige Mitglieder dieses Lebens
Es muss ein Umdenken stattfinden, nicht erzwungen durch Verbote, sondern vorbereitet durch einen öffentlichen Dialog der Menschen über dieses Thema. Kinder dürfen nicht als Besitz der Eltern angesehen, sondern müssen als gleichwertige Mitglieder des Lebens anerkannt werden. Dass eine religiöse Tradition bereits seit Jahrtausenden praktiziert wird, ist kein Grund diese nicht zu kritisieren. Vor allem aber ist es kein Grund eine Tradition, welche ganz klar anderen Menschen Schaden zufügt, nicht als unmenschlich aufzudecken und auf Grund dessen zu verurteilen. Die Beschneidung der Vorhaut, egal ob Penis oder Vagina, kann nie wieder rückgängig gemacht werden. Religiöse Menschen müssen ihren Glauben frei ausleben können, wenn sie dabei aber die Freiheit anderer Menschen (und dazu zählen auch Kinder!) einschränken, dann kann solch religiöse Praxis nicht toleriert werden.

Appell an eure Vernunft
Obwohl das Medienecho groß war haben wir (bisher) keinen Standpunkt der anarchistischen Bewegung zu diesem Thema gehört. Vielleicht ist die Irrationalität und Unmeschlichkeit der Beschneidung so eindeutig, dass einige Anarchisten meinen sie müssten dazu nichts sagen. Wir sehen uns in der Pflicht Stellung zu beziehen und wir sehen an der Beteiligung dieser Diskussion eine Chance. Eine Chance die Reproduktion von antiemanzipatorischen Denkmustern und Verhalten von Eltern zu Kindern zumindest in Bezug auf Religion zu verringern. Eine Chance einen weiteren wichtigen Teil zur Aufklärung beizutragen. Religion bedeutet immer auch Macht und Kontrolle. Kontrolle über Menschen durch Anerziehung von Religiösität und Einschränkung und Eindämmung sexueller Selbstbestimmung. Die Beschneidung männlicher Säuglinge ist genau das. Also beteiligt euch aktiv an der Diskussion und helft ein Umdenken zu erwirken!

Unter folgendem Link gibt es ein Video von einer Beschneidung eines männlichen Säuglings, welche 1998 in Kanada stattfand. Nicht nur die Bilder der Beschneidung selbst sind verstörend, vor allem die schrecklichen Schreie des Säuglings zeigen die Brutalität und Unmenschlichkeit dieser unnötigen Behandlung: video.google.com
Eine deutschsprachige Beschreibung zu dieser Behandlung gibt es hier: gomco-methode

Viele weitere Informationen und Artikel zum Thema Beschneidung (auch Beschneidung bei Mädchen und Frauen) gibt es unter beschneidung-von-jungen.de

Religion vergiftet alles!
Befreie dein Bewusstsein!

anarchistischer Funke, http://afunke.blogsport.de



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