Schwarze Katze

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Appell an die Deutsche Öffentlichkeit: In Afrin ist Europa gefallen

IslamGeschrieben von Schwarze Katze 20 Mär, 2018 08:38:00

APPELL AN DIE DEUTSCHE ÖFFENTLICHKEIT
In Afrin ist Europa gefallen…
Kurdische Gemeinde Deutschland, Presseerklärung 180/1903-2018

Wir wenden uns mit diesem verzweifelten Appell an die Deutsche Öffentlichkeit und richten uns zum ersten Mal nicht mehr an die Bundesregierung. Denn sie lässt seit Jahren bis zum heutigen Tag all unsere Aufrufe im Hinblick auf ihre Türkei- und Kurdenpolitik unbeantwortet. Unsere letzte Hoffnung ist nunmehr allein die demokratische Öffentlichkeit in Deutschland.

Wir sind Zeitzeugen eines Ereignisses, das alles was man uns, die wir in Mitteleuropa aufgewachsen sind, über die Gutartigkeit von Staatengemeinschaften wie NATO, EU und UN in Frage stellt. Ein multipler Völkerrechtsbruch, der aufgrund der bloßen, formalen NATO-Mitgliedschaft des Aggressors niemals geahndet werden wird.

Es ist nicht das erste Mal in der jüngeren Geschichte, dass sich so etwas ereignet. Noch nie zuvor jedoch wurde es in der öffentlichen Wahrnehmung so offensichtlich, und noch nie zuvor vermochte die verzerrende, offizielle Darstellung einer Bundesregierung so wenig gegen das Zutagefördern der tatsächlichen Verhältnisse anzukommen.

Die EU-Hilfen, die die Türkei im Rahmen des sogenannten „Flüchtlingsabkommens“ erhält (die aktuelle Marge beträgt 3 Milliarden Euro), sind ein Blutgeld. Erdogan produziert derzeit die Flüchtlinge selbst, für deren „Abhalten“ er sich von der EU bezahlen lässt. Das ist das „Geschäftsmodell“ eines Verbrechers.

Es ist keine Ironie, ein Großteil von der Türkei vertriebenen Menschen finden aktuell bei Assad Zuflucht. Das ist konzeptlose Natopolitik in Syrien.

Wir müssen Druck auf unsere Politiker ausüben, Öffentlichkeit erzeugen. Wir müssen unmissverständlich klar machen, dass wir keine Kollaboration bei Völker- und Menschenrechtsbrüchen, Angriffsskriegen mit Hilfe von Djihadisten und Islamisten, Waffenlieferungen oder Geldzahlungen dorthin unterstützen, kein Schweigen, Nichtstun oder gar Mitmachen tolerieren.

Es ist unsere Pflicht als Bürger dieses Landes, denn wir fühlen uns dem Grundgesetz, den Menschenrechten und dem Völkerrecht verbunden. Es ist unsere historische Verantwortung als Bürger dieses Landes, dass wir keine Angriffskriege, Vertreibungen, Unterdrückung und Ermordung von Minderheiten unter unserem Mittun mehr zulassen dürfen.

Wir müssen jetzt unsere Politiker, unsere Parteien, unsere Medien konfrontieren. Die Kombatanten Erdogans, das sind die gleichen Verbrecher aus dem Ungeist des Dijadismus und Islamismus, die uns in unseren Diskotheken in die Luft sprengen, die jüdische Einrichtungen in Paris angreifen, die Terror in den Städten Europas verüben. Sie wollen Gottesstaaten errichten, die Scharia einführen.

Diese und Erdogans Truppen, sie vertreiben jetzt die, die ohnehin schon in eine der letzten friedlichen Regionen Syriens geflohen waren. Sie bringen jetzt die um, die Jesiden, Christen und Millionen als einzige gegen die Barbaren des IS schützen konnten und geschützt haben.

Man muss dafür übrigens noch nicht einmal politisch sein. Ein wenig Anstand reicht da schon, um sich diesen Verbrechen jetzt entgegenzustellen. Ein Anstand, den unsere Regierungen offensichtlich bereits verloren haben.

In Afrin ist die Menschlichkeit und ein Demokratieprojekt, die Gleichberechtigung von Frauen und das friedliche Zusammenleben der Kulturen und Religionen in Blut getränkt worden. In Afrin ist Europa gefallen.

Ali Ertan Toprak
Bundesvorsitzender der Kurdischen Gemeinde Deutschland



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Erdogan macht kleinem Mädchen Angst

IslamGeschrieben von Schwarze Katze 11 Mär, 2018 13:41:06
Recep Tayip Erdogan veranstaltete eine Propagandaveranstaltung im türkischen Maraş, wo er den Krieg gegen die Kurden in Afrin befürwortete. Dabei wurde ein kleines Mädchen, welches in eine Soldatenuniform gesteckt wurde, auf die Bühne geholt. Erdogan fragte sie, ob sie eine Märtyrerin werden wollte. Daraufhin fing das verängstigte kleine Mädchen an zu weinen. Der islamische Führer Erdogan sagte: "Maşallah. (So Allah will) Sie hat sogar eine türkische Fahne in ihrer Brusttasche. Wenn sie fällt und zur Märtyrerin wird, dann wird sie, so Gott will, damit bedeckt werden. Sie ist für alles bereit, nicht wahr?"

Der umstrittene Diktator sagte, als das Mädchen anfing zu weinen, ihren Tod bei einem Märtyrereinsatz voraus: "Soldaten weinen nicht. Wenn du fällst, werden wir dich mit einer Fahne zudecken, bereit für alles, richtig?". Werden so Kindersoldaten rekrutiert? Oder die neue Generation islamische Selbstmordattentäter zum Märtyrertod vorbereitet? Erdogan selbst will kein Märtyrer werden, dafür hat er kleine Kinder, die er dazu anstiftet.

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Freilassung für die inhaftierten Studierenden in der Islamischen Republik Iran!

IslamGeschrieben von Schwarze Katze 07 Feb, 2018 23:51:34
Der fzs (größter studentischer Dachverband auf Bundesebene in der BRD) hat Stellung gegen die Inhaftierung von Student*innen in der Islamischen Republik Iran bezogen.

06.02.2018: Der freie zusammenschluss von student*innenschaften fordert die Freilassung von inhaftierten Student*innen, die gegen das iranische Regime protestiert haben.

"Wir fordern die Freilassung aller inhaftierten Student*innen und darüber hinaus auch aller bei den Protesten verhafteten Demonstrant*innen." so Eva Gruse, Vorstand des freien zusammenschluss von student*innenschaften. In den vergangenen zwei Monaten sind schätzungsweise 1800 Demonstrant*innen festgenommen worden, die ein Ende des autoritären islamistischen Regimes forderten.

Die repressiven Akte des iranischen Staates äußern sich im Besonderen gegen Frauen*, da diese gegen die Hijab-Tragepflicht protestieren. Die Aktivistinnen* der Kampagne #GirlsOfRevolutionStreet und 'My Stealthy Freedom' die demonstrativ ihr* Kopftuch abnehmen und wie eine Fahne schwenken, werden derzeit häufig Opfer von Inhaftierungen. "Wir zeigen uns solidarisch mit den Frauen*, die für ihr Recht auf Selbstbestimmung eintreten, obwohl sie* Repressionen zu fürchten haben." so Nathalie Schäfer ebenfalls Vorstand des freien zusammenschluss von student*innenschaften.

Auch die Kooperation mit iranischen Hochschulen soll hinterfragt werden. "Es ist untragbar, mit Hochschulen zu kooperieren, an denen beispielsweise ein "Holocaust-Karikaturenwettbewerb" stattfindet, wie es bei einer Partner-Hochschule der Uni Freiburg der Fall war. Wir stehen solidarisch auf der Seite der demonstrierenden, demokratischen Student*innen und fordern alle Hochschulen dazu auf, jede Kooperation mit dem islamistischen Regime zu beenden." ergänzt Tobias Eisch des Vorstand des freien zusammenschluss von student*innenschaften.



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Solidarität mit Afrin! – Solidarität mit der Demokratischen Föderation Nordsyrien!

IslamGeschrieben von Schwarze Katze 29 Jan, 2018 17:15:06
Solidarität mit Afrin! – Solidarität mit der Demokratischen Föderation Nordsyrien!
Internationales Sekretariat der FAU, 29.01.18
Erklärung der FAU zur Situation in Nordsyrien und in der Türkei

Seit dem 19. Januar greift die türkische Armee gemeinsam mit islamistischen Söldnern den Distrikt Afrin im Norden Syriens an. Der Kanton der Demokratischen Föderation Nordsyrien wird seitdem von Milizen der Syrian Demokratic Forces (SDF) unter hohen Opfern verteidigt. Die auch mit deutschen Waffen durchgeführte türkische Invasion ist ein direkter Angriff auf die demokratische Selbstverwaltung innerhalb der Nordsyrischen Föderation und auf alle, die für die Befreiung von Patriarchat und Diktatur und für ein sicheres Leben kämpfen. Sie ist darüber hinaus eine Sabotage des bislang erfolgreichen Kampfes der SDF gegen den sogenannten Islamischen Staat.

Die deutsche Regierung ist für diese Situation mitverantwortlich, nicht nur aufgrund der von ihr genehmigten Waffenlieferungen an die Türkei. Darüber hinaus macht sie sich zum verlängerten Arm des Erdoğan-Regime, wenn sie die Organisationen verfolgt, die das in Nordsyrien angewandte politische Modell des Demokratischen Konföderalismus vertreten, ihre Symbole verbietet und ihre Aktivist*innen mit Abschiebung bedroht. Sie fördert damit die zunehmende Faschisierung der Türkei, wo im Schatten der Invasion in Afrin immer mehr Andersdenkende zum Schweigen gebracht werden.

Die Organisation der Menschen in Räten über ethnische Grenzen hinweg, der Bedeutungsgewinn kooperativer Wirschaftsformen und die zentrale Rolle der Frauenemanzipation machen die Revolution von Nordsyrien zur Hoffnung für die gesamten Region und darüber hinaus. Unsere Solidarität gilt allen Menschen, die dort für ein selbstbestimmtes Leben frei von Islamismus und staatlicher Unterdrückung kämpfen.

Setzt den Kampf um Freiheit und Selbstverwaltung fort!

Bijî Rojava!


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Muslime beten in Moscheen für Krieg gegen Kurden

IslamGeschrieben von Schwarze Katze 24 Jan, 2018 12:06:23
Muslime beten in Moscheen für Krieg gegen Kurden
Schwarze Katze, 24.01.18

Beten für Krieg

Die DITIB, der verlängerte Arm Erdogans, lässt in deutschen DITIB Moscheen für den Sieg im Krieg gegen die Kurden beten. In den Moscheen werden die Fetih Suren, die Eroberung Suren aus dem Koran, vorgetragen. Die DITIB ist in Hessen wie die umstrittene islamische Sekte Ahmadiya Ansprechpartner des deutschen Staates für den konfessionellen islamischen Religionsunterricht und im Rundfunkrat des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, dem Hessischen Rundfunk, vertreten. Dieses wurde von der hessischen Landesregierung bestehend aus CDU und FDP beschlossen.

Allah hat euch versprochen, daß ihr viel Beute machen werdet
In einer in den Moscheen gebeteten Koransure heisst es unter anderem: "Allah hat euch versprochen, daß ihr viel Beute machen werdet." Die Koransure Vers 13 ist gegen die Nicht-Moslems gerichtet: "Und jene, die nicht an Allah und seinen Gesandten glauben – für die Ungläubigen haben wir ein flammendes Feuer bereitet." Auf der Facebook Seite der Moschee in Waiblingen steht: "Vernichte den Feind, mein Allah! Zerstöre sie, löse sie auf!"

Aufruf an Muslime für Krieg zu beten
Die türkische Armee ist auf Befehl Erdogans in ihr Nachbarland eingefallen und greift dort die kurdische Bevölkerung an. Die Moslems sind dazu aufgerufen worden, zahlreich in den Moscheen zu erscheinen, um für den Sieg im Krieg gegen die Kurden zu beten.

islamische Kinder sollen für Sieg im Krieg beten
Ein Iman aus Bad Wurzach rief die gläubigen Muslime dafür zum Gebet auf, dass "unsere heldenhafte Armee und unsere heldenhaften Soldaten siegreich sein werden". Er bittet auch Kinder für den Krieg zu beten. In Schönberg ruft die Moschee dazu auf, "zahlreich die Fetih-Sure zu lesen". Fetih bedeutet auf deutsch "Der Sieg" oder "Die Eroberung".

Kriegstreiberei in Moscheen

Ali Ertran Tobrak, der Vorsitzende der Kurdischen Gemeinde in Deutschland, weist auf die Kriegstreiberei in den Moscheen hin: "Erdogan trimmt gerade seinen gesamten Staatsapparat auf Krieg, dazu gehören dann auch die türkischen Moscheen auf deutschem Boden". Für den Sieg im Angriffskrieg wird nun von gläubigen Muslimen in Moscheen in Deutschland gebetet.

Nachbarland überfallen
Die Türkei hat ihr Nachbarland Rojava, die Demokratische Föderation Nordsyrien, überfallen. Die türkischen Invasionstruppen benutzen unter anderem deutsche Leopard 2 A4 Panzer. Die damalige rot-grüne Regierung aus SPD und Grünen hat ihr OK für den Export der Leopard 2 Panzer in die Türkei gegeben, ohne wie sonst geschehen, darauf zu bestehen, dass diese nicht gegen Kurden eingesetzt werden.

YPG beschützt kurdische Zivilisten
Die Volksverteidigungseinheiten, abgekürzt YPG, bemühen sich nach Kräften die kurdische, arabische und jesidische Zivilbevölkerung vor dem Angriff der türkischen Armee zu beschützen und sich gegen die Aggressoren, die mit radikal-islamischen Terroristen verbündeten türkischen Invasoren, zu verteidigen. Die YPG ist erfolgreich gegen den Islamischen Staat vorgegangen und praktiziert Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen.

Erdogan: "Wer sich uns in den Weg stellt, wird weggefegt"
In der Türkei ist die militaristische islamisch begründete Kriegspolitik bei den von Imanen indoktrinierten Muslimen fast durchgehend Konsens. In den türkischen Moscheen wird ebenso wie in den vom türkischen Regime kontrollierten Moscheen in Deutschland für den Sieg über die Kurden und den militaristischen Kriegskurs gebetet. Der türkische Diktator Erdogan droht den Kriegsgegnern: "Wer sich uns in den Weg stellt, wird weggefegt".

nationalistisch-islamische Gebete für "heldenhafte" Soldaten
Der sozialdemokratische Oppositionsführer und Vorsitzende der kemalistischen CHP sagt wörtlich: "Wir unterstützen diese Operation voll und ganz." Der stellvertretende CHP-Sprecher Bülent Tezcan betet für Militär und Vaterland. Meral Aksener ist die Vorsitzende der neuen türkischen nationalistischen Iyi-Partei. Die Nationalistin, die gegen Erdogan kandidieren möchte, steigt mit ihren Parteikameraden auch auf den militaristischen Kurs ein. Sie berichtet öffentlich über ihr islamisches Kriegsgebet: "Unsere Gebete sind mit unserer ruhmreichen Armee und unseren heldenhaften Soldaten in Afrin".

Festnahmen von Antimilitaristen

Der russische Diktator Putin lässt den Krieg zu, indem er den nordsyrischen Luftraum für türkische Flugzeuge mit ihrer tödlichen Bombenfracht öffnet. Die Türkische Ärztevereinigung startete den Aufruf "Nein zum Krieg, Frieden sofort!". Daraufhin nannte Recep Tayip Erdogan sie Terroristenversteher. Die von der islamischen AKP kontrollierte Polizei löste Demonstrationen gegen den Krieg auf und nahm Menschen fest, die sich im Internet gegen den Krieg geäussert haben.

Erdogan: "Wir werden siegen. Allah ist mit uns!"
Erdogan beruft sich beim geplanten Abschlachten der Kurden auf seinen Gott: "Wir werden siegen, Allah ist mit uns." Erdogans Schwiegersohn Selcuk Bayraktar produziert mit seinem Vater Drohnen für das türkische Militär und verdient so am Krieg. Erdogan plant die 3,5 Millionen syrischen Flüchtlinge in das besetzte Gebiet abzuschieben, das vorher von der türkischen Armee und islamischen Terroristen von Kurden "gesäubert" werden soll. Das zu erobernde Gebiet soll die syrische und irakische Grenzregionen umfassen und wird vom türkischen Regime zynisch "Sicherheitszone für syrische Zivilisten" genannt.



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Offener Brief der Säkularen Aktivisten Koblenz an die Botschaft Ägyptens

IslamGeschrieben von Schwarze Katze 05 Jan, 2018 19:37:10

Offener Brief an die Botschaft der Arabischen Republik Ägypten
Betr.: Gesetzliche Einstufung von Atheisten als Verbrecher

Säkulare Aktivisten >>I (im Förderkreis der GBS)
56068 Koblenz

Offener Brief an die Koblenz, den 5.1.2018
Botschaft der Arabischen Republik Ägypten
Stauffenbergstr. 6/7
10785 Berlin

Betr.: Gesetzliche Einstufung von Atheisten als Verbrecher

Sehr geehrte Damen und Herren der Ägyptischen Botschaft in Berlin!


Bevor Sie diesen offenen Brief lesen, möchten wir Ihnen versichern, dass wir als Nichtgläubige keine Bedrohung für Ihr Land oder für Sie persönlich sind. Wir sind sehr friedfertige, pazifistische Menschen und unser Ziel ist eine bessere Welt ohne Krieg, Mord, Totschlag und Körperverletzung zu bewirken, mit gleichen Rechten für Frauen und Männer. Nach unserer Meinung ist das am besten möglich, wenn man alle Formen der Religion aus dem öffentlichen Leben in die Privatsphäre der Menschen verbannt. Dort kann man Verehrungsriten ausführen, solange man keinen anderen Menschen damit belästigt, gefährdet oder bedroht. Religion ist die häufigste Ursache für Krieg in der Geschichte der Menschen. Das muss ein Ende haben.

Die Bedrohungen, die jetzt gerade in Ihrem schönen und doch eigentlich so Kultur reichen Land passieren, sind für uns nicht mehr akzeptabel. Wenn Herr Amr Hamroush an einem Gesetzentwurf arbeitet mit dem Ziel einer „Kriminalisierung des Atheismus“ und die Bestrafung von Atheisten fordert, dann erschreckt uns das sehr. Natürlich bewirkt das, dass sich von uns Atheisten und Agnostikern in Deutschland niemand mehr getraut nach Ägypten zu reisen. Die Gefahr für uns liegt darin, dass Behörden in Ihrem Land ganz einfach an Hand unserer Facebook Kommentare „feststellen“ könnten, dass wir uns eines solchen Verbrechens schuldig gemacht hätten. Würden wir dann nach Sharia-Recht verurteilt werden? Und das man bei Ihnen Facebook-Aktivisten verfolgt, haben Sie ja gerade erst bewiesen.

Unsere Angst vor Gefängnis, Zwangsarbeit, Amputationen, Prügel- und Todesstrafen halten uns davon ab einen Fuß in Ihr Land zu setzen. Wir, die sich in Deutschland offen zum Atheismus bekennen, sind mehr als 10.000.000 Menschen und die vermutete Zahl der Nichtgläubigen ist noch einmal um ein Vielfaches höher. Uns werden Sie sobald nicht als Besucher Ihres Landes begrüßen können. Wie weit sich die Pläne Ihres Landes in unseren Kreisen auf unser Kaufverhalten auswirken wird, werden wir sehen. Dann wird es eben keine ägyptischen Kartoffeln und Prinzess-Bohnen und Blumen mehr geben. Schade! Ob wir auch von Kreuzfahrten mit Passagen des Suez-Kanals absehen müssen, wird die Zukunft uns lehren.

Wie wollen Sie den weiteren Niedergang der ägyptischen Wirtschaft Ihrer Bevölkerung erklären? Mit „Gottes Wille“?

Mit freundlichen Grüßen

Die Säkularen Aktivisten Koblenz



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Solidarität mit der antiklerikalen Rebellion im Iran!

IslamGeschrieben von Schwarze Katze 31 Dez, 2017 22:21:57
Solidarität mit der antiklerikalen Rebellion im Iran!
Schwarze Katze, 31.12.17


Die Menschen betteln, die Kleriker verhalten sich wie Götter

Im Iran tut sich endlich was. Die grösste Protestbewegung seit 2009 erschüttert den islamfaschistischen Gottesstaat, der Terror exportiert, die eigene Bevölkerung unterdrückt, Atombomben plant und Israel mit Vernichtung droht. Folgende Parolen werden gerufen:

- Mullahs schämt Euch, lasst unser Land in Ruhe
- Wir holen uns unser Land zurück
- Tod den Taliban
- Tod dem Diktator
- Die Menschen betteln, die Kleriker verhalten sich wie Götter
- Nicht Gaza, nicht Libanon, mein Leben für Iran
- Wir wollen keine Islamische Republik
- Nieder mit Rohani

Solidarität mit der antiklerikalen Rebellion im Iran!
Das Regime geht mit Gewalt gegen die antiklerikalen Demonstranten vor und schaltet das Internet ab. Solidarität mit der antiklerikalen Rebellion im Iran! Die Iraner fordern keine Reformen, sie wollen das Ende des klerikalen Regimes.

Proteste gegen Kopftuchzwang
Mädchen, Jugendliche und Frauen demonstrieren gegen den Kopftuchzwang, der im Iran ab 9 Jahren gilt. Sie wollen endlich ihre Haare frei zeigen können ohne von den "Patrouillen des Wohlverhaltens", der iranischen Variante der Scharia-Polizei, drangsaliert zu werden. Die korrupten Religions-Führer der Islamischen Republik Iran werden ebenso kritisiert wie fehlende Meinungs- und Pressefreiheit. Riesige Summen werden aus Steuergeldern und den Öleinnahmen in die islamischen Stiftungen verschoben und die Mullahs bereichern sich daran. Im Iran herrschen Unterdrückung und Terrorförderung. Freiheit statt Islamische Republik! Weg mit dem Mullah-Regime!

Eine mutige junge Frau legt öffentlich ihr Kopftuch im Iran ab und schwenkt es an einem Stab befestigt vor sich her. Sie wird kurze Zeit später vom islamischen Regime festgenommen. Radikale Muslime wollen auch gerne in Deutschland den Kopftuchzwang für Frauen als Gesetz erzwingen, indem sie versuchen die Scharia einzuführen um Frauen zu beherrschen.

Unterdrückende Regime können nicht ewig bestehen bleiben
Am 30.12.17 twitterte der US-Präsident Trump folgendes:

"Oppressive regimes cannot endure forever, and the day will come when the Iranian people will face a choice. The world is watching!"

Übersetzung: "Unterdrückende Regime können nicht ewig bestehen bleiben, und es wird der Tag kommen, an dem das iranische Volk vor der Wahl steht. Die Welt schaut zu!"

Donald Trump twitterte am 31.12.17 folgendes:
"Big protests in Iran. The people are finally getting wise as to how their money and wealth is being stolen and squandered on terrorism. Looks like they will not take it any longer. The USA is watching very closely for human rights violations!"

Übersetzung: "Große Proteste im Iran. Die Menschen verstehen endlich, wie ihr Geld und ihr Reichtum gestohlen und für den Terrorismus vergeudet wird. Sieht so aus, als würden sie es nicht länger aushalten. Die USA beobachten die Menschenrechtsverletzungen sehr genau!"
Am 02.01.17 findet ein iranweiter Streiktag statt.

Die anarchistische Gruppe „Azad-Kreis Teheran“ hat im Zuge der #IranProtests eine Erklärung verfasst, welche sich mit den Ursachen und den Hoffnungen der Proteste beschäftigt. Erklärung auf deutsch: https://schwarzerabriss.wordpress.com/2018/01/04/erklaerung-iranprotests-anarcistatehran/

Die Anarchistische Gruppe Dortmund hängt in der Dortmunder Nordstadt ein Solitransparent auf und schreibt am 05.01.18 zum Thema folgendes:

Solidarität mit den Kämpfen im Iran aus Dortmund
http://agdo.blogsport.eu/2018/01/05/solidaritaet-mit-den-kaempfen-im-iran-aus-dortmund/

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Säkulare Flüchtlingshilfe – Atheisten helfen

IslamGeschrieben von Schwarze Katze 27 Dez, 2017 09:42:26
Der Verein "Säkulare Flüchtlingshilfe – Atheisten helfen" (englischer Name: "Atheist Refugees Relief") ist eingetragen und als gemeinnützig anerkannt worden. Sein Ziel besteht darin, religionsfreie Flüchtlinge durch praktische Hilfsangebote zu unterstützen und ihre Lebenssituation durch politische Arbeit zu verbessern. Der Verein geht in seinem Selbstverständnis von säkular-humanistischen, rationalen und naturalistischen Leitideen aus ("evolutionärer Humanismus"). Er kämpft für die Durchsetzung einer humanistischen Ethik.

Insbesondere in islamischen Ländern werden Religionskritiker und Atheisten verfolgt und bedroht. Insbesondere Frauen, Schwule und Atheisten sehen sich in islamischen Ländern zur Flucht gezwungen. In der praktischen Arbeit geht es dem Verein darum, passende Wohnungen für säkulare Flüchtlinge zu finden, sie zu Ämtern, Ärzten, Rechtsanwälten zu begleiten und ihnen den Zugang zu geeigneten Sprach- und Integrationskursen sowie zu Therapieangeboten zu eröffnen.

Der Verein sieht es zudem als elementaren Teil seiner Arbeit an, den Betroffenen das reale Erleben ihrer so lange ersehnten Freiheit zu ermöglichen. Diese Freiheit äußert sich oft schon in "Kleinigkeiten", die für viele Flüchtlinge jedoch keineswegs selbstverständlich sind: Die Möglichkeit, die eigene Kleidung frei zu wählen und in der Öffentlichkeit tragen zu können. Die Freiheit, auf einem Fahrrad durch die Stadt zu fahren. Zu erleben, wie es sich anfühlt, in einem öffentlichen Schwimmbad in das Wasser einzutauchen oder einfach nur in ein großes Kino zu gehen. Vor allem für Frauen ist dies eine überwältigende Erfahrung von großer Bedeutung.

„Herausforderungen und Ziele der Säkularen Flüchtlingshilfe“ (PDF, 830 KB)
Infos über die "Säkulare Flüchtlingshilfe - Atheisten helfen" auf ihrer Webseite:
https://atheist-refugees.com/

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Stop the bomb! Keine Geschäfte mit dem iranischen Regime!

IslamGeschrieben von Schwarze Katze 19 Dez, 2017 09:06:45
Stop the bomb ist eine überparteiliche Initiative, die gegen gegen Geschäfte mit dem iranischen Regime ist und sich für die Unterstützung der säkularen Opposition im Iran einsetzt. Stop the bomb warnt vor dem iranischen Atomwaffenprogramm. In ihrer Petition kritisiert sie die Lage in der Islamischen Republik Iran: "Systematisch werden im Iran Proteste von StudentInnen und Gewerkschaften zerschlagen, Frauen brutal unterdrückt, nationale und religiöse Minderheiten, Schwule und Lesben und RegimegegnerInnen verfolgt. Hinrichtungen und Folter, auch an Minderjährigen, sind an der Tagesordnung, staatliche Willkür, Armut und Korruption allgegenwärtig."
Stop the bomb ist online unter der Webadresse http://de.stopthebomb.net/de/home.html erreichbar.




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Jerusalem Demos in Hagen

IslamGeschrieben von Schwarze Katze 16 Dez, 2017 06:05:56
Jerusalem Demos in Hagen
Schwarze Katze, Dezember 2017


Aufmarsch in Hagen

Am 16.12.17 finden in Hagen mehrere Demonstrationen und Kundgebungen anlässlich der Anerkennung von Jerusalem als israelische Hauptstadt durch die USA statt. Etwa 1.000 Muslime aus Hagen und Umgebung demonstrieren unter dem Motto "Jerusalem den Palästinensern – gegen den einseitigen Ausruf von Jerusalem als Hauptstadt Israels" ab 12.30 Uhr vom Startpunkt Hauptbahnhof Hagen gegen die Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt von Israel. Es geht vom Bahnhofsvorplatz zum Adolf-Nassau-Platz und über die Körnerstrasse wieder zurück zum Bahnhof.

Anmeldung durch SPD Politiker
Angemeldet wird die Demo von einem muslimischen SPD Politiker. Wieder einmal wird der Islam von links unterstützt. Eigentlich müssten Linke nach ihren eigenen Ansprüchen islamkritisch sein, da der Islam frauenfeindlich, autoritär und patriarchal ist. Islam wird nicht mit Frieden, sondern mit Unterwerfung übersetzt. Von einem Parteiausschluss des Anmelders ist nichts zu hören. Dass die SPD immer mehr Stimmen verliert, ist nicht verwunderlich.

Hamas kündigt Terror an
Die radikal-islamische Hamas ist wie die muslimischen Demonstranten in Hagen gegen Jerusalem als israelische Hauptstadt. Die Hamas kündigte "Tage des Zorns" und eine neue Intifada gegen Juden - also antisemitischen religiös begründeten Terrorismus - an. Die Hamas wird auf der islamischen Demo in Hagen nicht kritisiert, sondern Israel, welches gegen die Terror-Bande Hamas vorgeht.

antisemitische Sprechchöre
In Hagen wurden bei der Demo antisemitische Sprechchöre wie "Terrorist Israel", "Kindermörder Israel" und "Freiheit für Palästina" gerufen. Fahnen der antisemitischen Bande Hisbollah (Partei Gottes) wurden geschwenkt, Israel auf Plakaten mit dem Nationalsozialismus verglichen und Hitlergrüsse in Richtung der Antifa-Gegendemonstranten gezeigt. Islamisten brüllten ihre Slogans Takbir und Allah Akbar in Richtung der Antifa. Polizisten hielten die Überzahl an Islamisten davon ab, die Antifa anzugreifen.

importierter Antisemitismus
Erdogan Fotos, Türkei-Fahne und Pali-Fahne werden von Groupies des radikal-islamischen Diktators Erdogan getragen. In Hagen hat die von Erdogan gelenkte DITIB Werbung für die Demo "Jerusalem den Palästinensern" verbreitet. Schiiten, Sunniten, Araber, Türken, Islamisten, Hamas-Fans und muslimische Familien, die ihre Kinder mitbringen, sind sich in Hagen einig gegen die Juden. Der Modedesigner Karl Lagerfeld sorgt mit folgendem Zitat zum importierten Antisemitismus für intensive Diskussionen: "Selbst wenn Jahrzehnte dazwischen liegen, kann man nicht Millionen Juden töten und später dann Millionen ihrer schlimmsten Feinde holen."
Aufruf zum antisemitischen Aufmarsch in Hagen

Hetzparolen gegen Juden
In anderen Städten gab es bei den islamischen Jerusalem Demos Hetzparolen wie "Nieder, nieder, Israel", "Kindermörder Israel" und das Verbrennen von Israel Fahnen. Erdogan hat Israel als "Terrorstaat" beschimpft, der "Kinder tötet". Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu entgegnete Erdogan, dass er sich von einem Staatsführer keine moralischen Lektionen erteilen lasse, der "kurdische Dörfer bombardiert, Journalisten inhaftiert, dem Iran bei der Umgehung von Sanktionen hilft, und Terroristen unterstützt, auch im Gazastreifen."

Gegenveranstaltung der Christlich-Jüdischen Gesellschaft
Zeitgleich zur antisemitischen Demonstration der Muslime hält die Christlich-Jüdische Gesellschaft eine 40köpfige Mahnwache an der Synagoge ab und geht anschliessend in Richtung Ferdinand-David-Park. Sie demonstrieren für Jerusalem als Hauptstadt von Israel und weisen in ihrer Rede darauf hin, dass das Wort Jerusalem sehr oft in der Tora und in der Bibel vorkommt, aber kein einziges Mal im Koran.

Gegenveranstaltung der Antifa
Der AK Antifa Hagen veranstaltet zum selben Thema eine 30 TeilnehmerInnen starke Kundgebung unter dem Motto "Solidarität mit Israel - Gegen jeden Antisemitismus" ab 12.30 Uhr Ecke Mittelstrasse / Marienstrasse. Auf den beiden gezeigten Transparenten steht: Gegen Rassismus und religiösen Fundamentalismus! Gegen jeden Antisemitismus!
Antifa Kundgebung Ecke Mittelstraße / Marienstraße in Hagen am 16.12.17

Nachfolgend der Antifa Aufruf:

Solidarität mit Israel - Gegen jeden Antisemitismus
AK Antifa Hagen, Dezember 2017

Ob in der Türkei, Gaza oder Deutschland:
die Internationale der Judenhasser*innen und Islamofaschist*innen fordert alle Jahre wieder offen die Zerstörung Israels sowie die Verfolgungen allen anderen jüdischen Lebens.
Ob auf den Straßen deutscher Städte, offen in türkischen Parlamenten oder in Form von antisemitisch auftretenden NGOs in Gaza - der Kampf gegen Jüdinnen und Juden hat mindestens verbal wieder einmal eine neue Stufe erreicht.

Nun also Hagen. Am Wochenende haben türkische Nationalist*innen zur Demonstration „Jerusalem den Palästinensern“ aufgerufen. Starten wird diese um 12.30 am Hagener HBF.

Auch hier ist das Motto schon alles, Jerusalem wird zwar als historisches Erbe der Palästinenser*innen und Muslime angesehen, aber ganz klar nicht als das der Israelis oder der Jüdinnen und Juden. Es geht offenbar nicht um einen friedlichen Einigungsprozess, sondern darum, dass Jerusalem aufgrund vermeintlicher territorialer und historischer Ansprüche als Alleinerbe den Muslimen zusteht. Israel ist und bleibt aber unverhandelbar. Würde die Vormachtstellung Israels durch die Fatah bzw. die palästinensischen Autonomiebehörden abgelöst, würde der feuchte Traum vieler Islamofaschist*innen und Judenhasser*innen wahr werden und Jerusalem wäre judenfrei!

Schon 2014 gab es eine „antiisraelische“ Demonstration mit antisemitischem Ausdruck in Hagen.

Damals wurden Parolen wie „Kindermörder Israel“ durch ein von der Polizei geliehenes Megaphon skandiert.

Egal ob deutsche, türkische oder palästinensische Nationalist*innen - die Straße als Ort der öffentlichen Präsentation darf dem Hass nicht überlassen werden. Wir rufen alle emanzipatorischen Kräfte dazu auf, sich in Berlin, Hagen und überall dem Antisemitismus entgegen zu stellen. Egal ob radikale Rechte, Dschihadist*innen, Querfrontler*innen, Maoist*innen, Stalinist*innen oder vermeintliche Genoss*innen, sowie Judenhasser*innen im Allgemeinen:
We still fuckin' hate u

Denn: Autoritäre Charaktere waren noch nie gute Ratgeber auf dem Weg zum guten Leben für alle.

Deshalb bleiben wir dabei: Gegen jeden Antisemitismus!
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Vierseitiges Flugi zur Demo:

Der AK Antifa Hagen veröffentlichte am 21.12.17 einen Text unter dem Titel Reflexion zur Demonstration "Jerusalem den Palästinensern" und unserer Gegenkundgebung "Solidarität mit Israel". Darin wird der Nahost-Konflikt als ein Brandherd für Antisemitismus bezeichnet, auf dem man von allen Seiten aufspringen kann. Die Grauen Wölfe, die Antisemitismus nach aussen tragen, tragen nach Analyse des AK Antifa Hagen Menschenfeindlichkeit nach außen. Im Reflexionstext heisst es in Bezug auf die Grauen Wölfe in Hagen:

"So gibt es Fotos vom Demonstrationszug, auf denen das Symbol/Erkennungszeichen der Grauen Wölfe (der "Wolfsgruß") gezeigt wird. Der Wolfsgruß - gepaart mit den türkischen Flaggen - die neben den palästinensischen breit auf der Demo vertreten waren, deuten auf den nationalistischen Background vieler Demonstrationsteilnehmer*innen hin."

In Bezug auf die Gegenkundgebung der Antifa wird auf die pro-palästinensischen Demonstranten und auf "Fluchtempfehlungen" der Polizei vor diesen eingegangen:

"Entgegen der Schilderungen der Westfalenpost, die vom Versuch des gegenseitigen Angriffs der Proteste schreibt, hat sich unsere Kundgebung nicht auf Provokationen eingelassen und sich an den Standort gehalten.

Teilnehmer*innen des Demonstrationszuges "Jerusalem den Palästinensern" mussten allerdings von Polizei und einer Kette eingehakter Ordner zurück gehalten werden, die maßgeblich zur Verhinderung einer körperlichen Konfrontation beigetragen haben. Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits von Seiten der Cops "Fluchtempfehlungen" an unsere Kundgebungsteilnehmer*innen für den Fall, dass die Situation außer Kontrolle gerät.
Auch in Hagen war an diesem Tag nicht bloß Wut über die politische Entscheidung spürbar, sondern auch der Ausdruck einer antisemitischen Haltung hörbar.
Die globale Tragweite der US-Amerikanischen Erklärung ist vermutlich noch nicht abzusehen und wir erlauben uns auch keine politische Abwägung in diesem Kontext.
Was für uns weiterhin feststeht und unverrückbar bleibt, ist unsere Ablehnung gegenüber jeder Form von Antisemitismus."

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