Schwarze Katze

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Umfangreiches Statement: Warum wir nicht mit Revo zusammenarbeiten

KommunismusGeschrieben von Schwarze Katze 21 Okt, 2018 16:37:53
Die FAU Dresden hat ein Statement mit dem Titel "Warum wir nicht mit Revo zusammenarbeiten" veröffentlicht. Dieses umfangreiche Statement mit Kritik an der trotzkistisch-kommunistischen Organisation Revolution ist als PDF-Datei verfügbar:
http://dd.fau.org/wp-content/uploads/sites/23/2018/10/Statement-Revo-formatiert.pdf


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Zum Thema "Sammelbewegung Aufstehen"

KommunismusGeschrieben von Schwarze Katze 28 Aug, 2018 12:00:12
Zum Thema "Sammelbewegung Aufstehen"
Schwarz-Rote Ungedanken, 10.08.18


*tief atmet*

Ich habe innerhalb von 3 Jahren mindestens 4 verschiedene "Sammelbewegungen" erlebt. Podemos, Nuit Debout plus Abspaltung und DiB.

Alle hatten sie gemein, dass sie an ihren eigenen Ansprüchen gescheitert sind. Bzw es lief jedes Mal darauf hinauf, dass man Basisdemokratie nicht verstanden hat und meinte man müsse mit allen reden, auch mit Aluhüten, Reichsbürgern und harten Nazis. Und wenn das nicht reichte das schlug das Phänomen Piratenpartei wieder zu: Sprich alles verlief sich nach ein paar Monaten im Sande, weil Internetkommunikation nicht gerade zu Handeln in der echten Welt anregt.

Und so langsam schießt man "Jetzt wirds lächerlich!"-Barometer in ungeahnte Höhen! Wie viele Sammelbewegungen will man denn noch gründen? Das ist wie wenn sich im regionalen AZ alle 3 Monate ne neue Antifa-Gruppe gründet, die immer aus den selben Leuten besteht und immer mit dem Anspruch "Aber beim nächsten Mal wirds besser"

Die Linke und ihre Sammelbewegungen, da könnte ich mittlerweile ein Buch drüber schreiben. und ich schüttel echt immer nur noch mit dem Kopf.

Alles frei nach dem alten Spruch: "Wenn ich nicht mehr weiter weiß bilde ich einen Arbeitskreis!" Oder eben ne Sammelbewegung.

Mein Kopf-zu-Tisch-Verhältnis ist gerade wieder sehr ungesund.

Das größte Problem der Linken ist ja nicht, dass es keine Sammelbewegung gibt, sondern das Bündnisse schon an völlig nichtigen Gründen zerbrechen und natürlich die liebe Verlässlichkeit. Ich kann mich wirklich an kein einziges Mal in den letzten 7 Jahren erinnern an dem etwas, was man als linke Gruppe beschlossen hat auch wirklich durchgesetzt wurde. Die linke Szene besteht zu 90% aus Maulhelden und die 10% die dann was machen werden noch schikaniert und unter Druck gesetzt, dass gefälligst zu lassen. Am Ende ist man noch Faschist, zumindest aber VS-Spitzel. Hier gilt das gute alte Beamten-Mikado: wer sich zuerst bewegt hat verloren! Oder: Wer sich bewegt und was machen möchte gehört zum Gegner.

Einfache Logik. Nur eben null nachvollziehbar für den normal denkenden Menschen.

Und ich kann jetzt vorhersagen, was mit dieser neuen, tollen Sammelbewegung in spätestens 6 Monaten passiert: "Blub Blub, weg war er!"


#SchwarzRoteUngedanken
#Aufstehen
#Sammelbewegung



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8. Mai 1945 - Ein Tag zum Feiern?

KommunismusGeschrieben von Schwarze Katze 08 Mai, 2018 10:28:54
8. Mai 1945 - Ein Tag zum Feiern?
Schwarze Katze, 08.05.18

Weitere Phase der Unterdrückung

Heute vor 73 Jahren, am 8. Mai 1945 endete der II. Weltkrieg und das verbrecherische Nazi-Regime. Der 8. Mai gilt seitdem als Tag der Befreiung. Allerdings startete mit dem 8. Mai 1945 eine weitere Phase der Unterdrückung in Mittel- und Osteuropa.

Vergewaltigungen durch Soldaten der Roten Armee
Soldaten der Roten Armee haben auf ihrem Vormarsch massenhaft deutsche Frauen und Kinder vergewaltigt. Die Rote Armee hat plündernd, raubend, mordend und vergewaltigend eine Blutspur durch Deutschland hinterlassen. Millionen Ostdeutsche wurden vertrieben.


Osteuropa bleibt in Unfreiheit

Für Osteuropa ging die Zeit der totalitären Unterdrückung weiter. Wie bei den Nazis hatten Millionen Mittel- und Osteuropäer in den von der Roten Armee eroberten Kolonien der Sowjetunion weiterhin keine Presse- und Meinungsfreiheit, sondern über fast ein halbes Jahrhundert eine autoritäre Herrschaft, nur diesmal nicht in braun, sondern in rot.

Mauermörder in Aktion
Auch ein Teil Deutschlands ging in die kommunistisch-totalitäre Einflussphäre vom Ostblock über. Da viele von dort flohen, bauten die roten Machthaber eine Mauer und eine mit scharfen Hunden, Minen und Todesschützen abgesicherte Grenze, an der sie die Flüchtlinge aus dem angeblichen "Arbeiterparadies" erschossen. Organisator des verbrecherischen Mauerbaus war der Politgangster Erich Honecker.

KZs werden weitergeführt
Sogar Insassinnen von soeben befreiten Konzentrationslagern wurden von Soldaten der kommunistischen Roten Armee vergewaltigt. Nazi-Konzentrationslager in Buchenwald und Sachsenhausen wurden von den Kommunisten weitergeführt wobei Tausende starben. Die Züge rollten wieder nach Osten - in die Gulags.

Ein totalitäres Regime ging, ein anderes kam
Bei Kriegsende ging ein totalitäres Regime und ein anderes kam. Wie im III. Reich gab es wieder eine Planwirtschaft. Diese sorgte nach dem Krieg zu jahrzehntelanger Armut der Arbeiter und Bauern und Reichtum für die kommunistischen Funktionäre.

Führerkult
Führerkult wurde weiterhin in den Schulen, den Medien und den gleichgeschalteten Gewerkschaften gelehrt, nur war Stalin und nicht mehr Hitler der Führer, dem man gehorchen musste. Wieder hatten die einfachen Menschen nichts zu sagen, sie wurden von den Oberen gegängelt und ihnen wurde über die Medien und die Schulen alles vorgeschrieben.

Tag der Befreiung?
War der 8. Mai ein Tag der Befreiung?

- Ja. Für Nazi-Gegner, KZ-Insassen, Oppositionelle und überlebende Juden.
- Nein. Für Millionen Europäer in der kommunistischen Einflusszone war es kein Tag der Befreiung, sondern eine Weiterführung der Unterdrückung. Also kein ungetrübter Tag zum Feiern.

Eine differenzierte Sichtweise zum 8. Mai 1945 ist angebracht.

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Solid Esslingen kritisiert parteiinternen Nationalismus und Sexismus und ruft ausdrücklich NICHT zur Wahl der Linkspartei auf.

KommunismusGeschrieben von Schwarze Katze 19 Sep, 2017 08:55:32
Warum wir NICHT zur Wahl der Linkspartei aufrufen
Linksjugend ['solid] Esslingen, 18.09.17


Wir haben uns schon vor einiger Zeit dagegen entschieden, selbst Wahlkampf zu machen. Durch die aktuelle Entwicklung der Partei bundesweit und vor Ort sehen wir uns genötigt, auch aktiv Stellung zu nehmen. Mehrheitlich geht es nur noch um Regierungsbeteiligung, also darum, die bestehenden Verhältnisse zu verwalten – und für Posten und Karriere notwendigerweise inhaltliche Überzeugungen aufzugeben.
Die Spitzenkandidatin Sahra Wagenknecht möchte Teile der AfD integrieren und somit zu legitimieren statt sie konsequent zu bekämpfen. Sie versuchte sich schon häufiger durch nationalistische Parolen oder der Forderung nach Obergrenzen bei rechtem Klientel anzubiedern. Spätestens seit Wahlkampfbeginn steht die Partei geschlossen hinter Wagenknecht, während ein Teil der Partei die Solid-Bundessprecherin Sarah Rambatz gnadenlos fallen ließ, seit diese massenweise Mord- und Vergewaltigungsdrohungen von Rechtsradikalen bekommt.

Auch vor Ort in Esslingen hat die Linkspartei mit linker Politik nicht mehr viel zu tun. Martin Auerbach, Direktkandidat für die Linkspartei bei der Bundestagswahl, versucht Kritik an Kapitalismus und Nationalismus zu unterbinden. Statt sich einer inhaltlichen Debatte über prokapitalistische und „patriotische“/nationalistische Positionen innerhalb der Partei zu stellen, reagiert er auf Argumente mit dem Vorwurf der „Meinungsunterdrückung“. Nachdem die Sprecherin unserer Basisgruppe ihn auf Grundsatzpositionen der Linksjugend Solid gegen Kapitalismus und gegen jede Abschiebepraxis hingewiesen hat, hat er sie aus einer internen WhatsApp-Gruppe entfernt. Die Gruppe war ursprünglich für Solid eingerichtet worden, hat sich aber mehr und mehr zu einem Konfliktforum zwischen Partei und Jugendverband entwickelt. Nun werden Menschen rausgekickt, die offizielle Solid-Positionen vertreten. Auch sonst kursieren untragbare Ansichten im Kreisverband: Ein männliches Mitglied äußerte bei einem Treffen, dass Frauen doch selbst schuld daran wären, dass sie schlechter bezahlt werden als Männer, weil sie sich für die „falschen“ Berufe entscheiden würden. Widerspruch gab es einzig und allein aus den Reihen des Jugendverbands. Auch Forderungen nach Obergrenzen à la Wagenknecht werden im Kreisverband gerne verteidigt.

Um effektiv gegen Ausbeutung, Krieg, Armut und Umweltzerstörung vorzugehen, muss man erst einmal analysieren und verstehen, wie diese Gesellschaft funktioniert. Dann ist es wichtig, sich vor allem außerparlamentarisch mit Gleichgesinnten zu organisieren, um gesellschaftliche Gegenmacht aufzubauen.


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17. Juni 1953: Gedenkt den Opfern

KommunismusGeschrieben von Schwarze Katze 17 Jun, 2017 09:51:39
Der 17. Juni ist auch noch 2017 ein wichtiger Gedenktag. Am 17. Juni 1953 gingen die Arbeiter in der DDR für ihre Freiheit auf die Strasse. Die DDR-Repressionsorgane schlugen gemeinsam mit der Besatzungstruppe Rote Armee den Arbeiteraufstand nieder. Freie Gewerkschaften waren in der DDR verboten. Der Aufstand ging klar gegen die Privilegien der roten Bonzen und die ständige Bevormundung durch die Kommunisten. Armut durch Planwirtschaft, Beschränkung von Meinungs-, und Reisefreiheit und Stasi-Überwachung waren charakteristisch für den SED-Unrechtsstaat. Auch heute noch gibt es stalinistische Gruppen, die eine Diktatur über die Arbeiter anstreben. Wehret den Anfängen! Nie wieder Stalinismus!
Stalin verherrlichende DDR-Briefmarke in typisch marxistischem Personenkult.



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