Schwarze Katze

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Zitate

diversesGeschrieben von Schwarze Katze 04 Dez, 2010 14:31:00
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Buy Nothing Day 2010

diversesGeschrieben von Schwarze Katze 23 Nov, 2010 13:26:18
Am Samstag den 27.11.2010 findet auf der ganzen Welt wieder der "Buy Nothing Day" statt. Geboren Anfang der Neunziger in USA findet die Idee in vielen Teilen der Erde immer mehr Anklang. Der Tag findet jedes Jahr am letzten Wochenende im November statt, dem verkaufsstärksten Wochenende des Jahres. An diesem Tag sollen die Leute darauf hingewiesen werden, über die Konsumgesellschaft in der wir leben nachzudenken und was es eigentlich bedeutet die ganze Zeit zu konsumieren.
Die Konsumgesellschaft ist blind. Es gibt kein unendliches Wachstum auf einem Planeten dessen Rohstoffe begrenzt sind. Wir riskieren, dass der wichtigste Teil der Ressourcen unserer Erde vor 2050 verbraucht ist.

Die Förderung von Erdöl wird schon jetzt eingeschränkt. Die Umweltverschmutzungen bringen unser Klima ins Ungleichgewicht und der Artenreichtum bricht zusammen.

Die Konsumgesellschaft zieht eine Plünderei nach sich: 20% der Weltbevölkerung, nämlich wir reichen Länder, konsumieren mehr als 80% der weltweiten Ressourcen. Doch unser maßloser Konsum hat einen Preis: Die wirtschaftliche Versklavung und Ausbeutung der gesamten Bevölkerung. Außerdem führen wir schon jetzt Angriffskriege zur "Sicherung" von Rohstoffvorkommen und Handelswegen.

Auf den einzelnen Menschen bezogen führt die Verwertungslogik nur zu einem: Die Reduzierung zum Konsumenten. Die Konsumgesellschaft verneint unsere politischen, kulturellen, philosophischen poetischen und spirituellen Dimensionen - das Wesen unserer Menschlichkeit!

Individuell und mit entschlossener Einfachheit, wollen wir gegen den blinden Konsum und das ständige, zwanghafte, wirtschaftliche Wachstum kämpfen.

In anderen Ländern haben sich aus sozialen Bewegungen feste „Buy Nothing Days“ entwickelt.

Die Idee ist, den Konsum zum Beginn des Weihnachtsverkaufs, dem letzten Samstag im November, zu verweigern und somit auf die strukturellen Probleme unserer kapitalistischen Gesellschaft hinzuweisen.

Verkündet es in eurem Umfeld. Sagt es euren Freunden. Bezieht eure Familien mit ein. Vereinfacht euer Leben.

Lasst uns eine symbolische Geste zeigen: Lasst uns den konsumfreien Tag feiern!

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Antipat

diversesGeschrieben von Schwarze Katze 31 Aug, 2010 10:54:24
Man(n) macht halt was man(n) will!
Über männliches Verhalten und dessen Folgen

Schwarze Katze
It´s not just boys fun issue # 2 - Anarchist Black Cross tribute issue

Unterdrückung fängt schon mit (für die meisten Männer unerheblichen) kleinen Dingen an. Schon Kommunikation kann eine massgebliche Rolle spielen. Das männliche Sprachverhalten ist gemeinhin dominanter. Dies äussert sich durch nicht ausreden lassen, sich überheblich benehmen, den Macker raushängen lassen, Themenbereiche, die die Frau anschneidet, runterzuspielen...

Nicht nur Sprachverhalten kann geschlechtsspezifisch, und damit anti-emanzipatorisch gedeutet werden, es betrifft auch Gestik, Mimik, die ganze Haltung also.

Während die Körpersprache der Männer auf Distanz aufbaut (sich wie ein Pfau zu halten, versuchen einen harten Eindruck zu hinterlassen, breitbeinig sitzen, mit dem Körper mehr Platz einnehmen...) verhalten sich Frauen eher passiv (scheuer Blickkontakt, eingeengte Körperhaltung, konstantes Lächeln...).
Woran liegt das?

Geschlechtsspezifische Erziehung heisst das Zauberwörtchen.
Geschlechtsspezifische Erziehung ist wenn die Eltern dem Sohn verbieten mit Puppen zu spielen weil das zu weiblich ist. Oder wenn Eltern sagen, dass ihre Tochter sich nicht dreckig machen soll, weil das Mädchen einfach nicht tun. Dadurch erst werden Mädchen zu Mädchen gemacht und Jungen zu Jungen. Es gibt keinen rationalen Grund warum Frauen für Männer putzen sollten. Oder?

Was kann ich als Frau tun um dem zu entgehen?
Gar nichts!!! Dieses Verhalten ist zu fest in den Menschen verwurzelt als das mensch sagen könnte, dass er/sie dem einfach entgehen will. Das einzige was dagegen hilft ist sich als Mann immer wieder vor Augen zu führen, dass man(n) unterdrückt. Doch Frauen müssen auch sehen, dass sie unterdrückt werden.

Kann ich mich denn gar nicht wehren?
Doch - wehren ist immer drin. Egal, was passiert ist, ob du nun belästigt worden bist, angegrabscht, geschlagen, gemobbt, vergewaltigt oder anders erniedrigt, das wichtigste ist, dass du damit nicht alleine bleibst. Veröffentliche es, schrei ganz laut, mach auf dich aufmerksam. Die Hauptsache ist, dass es andere mitkriegen. Das kann mit Sicherheit schwer werden, aber es ist der einzige (gewaltfreie) Weg, den du wählen kannst. Wenn du gar nicht gewaltfrei bist, stehen dir natürlich mehr Möglichkeiten zur Verfügung...

Organisiert euch
Wehrt euch
Schlagt zurück

Schwarze Katze, Postfach 41 20, 58664 Hemer, http://schwarze.katze.dk

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