Schwarze Katze

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500 Jahre Luther sind mehr als zu viel!

ReligionGeschrieben von Schwarze Katze 27 Okt, 2017 12:35:34
500 Jahre Luther sind mehr als zu viel!
http://gegendiehelden.blogsport.eu/


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Brief eines kleinen Kirchenopfers

ReligionGeschrieben von Schwarze Katze 23 Jul, 2017 23:01:02
Brief eines kleinen Jungen, der in Regensburg von Pfarrern der katholischen Kirche missbraucht wurde und verzweifelt um Hilfe bettelte.


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Die Linke stramm auf Kirchenkurs

ReligionGeschrieben von Schwarze Katze 15 Jun, 2017 08:48:40
Die Linke stramm auf Kirchenkurs
Schwarze Katze, 15.06.17


Aufhebung kirchlicher Privilegien
Vom 09.-11.06.17 fand in Hannover der Bundesparteitag der Linkspartei statt. Dort wurde am 10.06.17 ein Antrag mit 196 Ja-Stimmen bei 185 Gegenstimmen mehrheitlich befürwortet, der die Aufhebung der kirchlichen Privilegien vorsah. Die Kirchenstaatsverträge, die den Kirchen gegenüber anderen Vereinen unverhältnismässige finanzielle Vorteile zuschustern, sollten abgeschafft werden. Warum sollen Atheisten und Andersgläubige als Steuerzahler Bischofsgehälter, christliche Indoktrination in Kindergärten, Theologischen Fakultäten, Seelsorge in Bundeswehr, Krankenhäusern und Gefängnissen mitbezahlen?

massiver Druck der Kirchenlobby
Der wortgleiche Antrag wurde einen Tag später, am 11.06.17 aufgrund massiven Drucks der Kirchenlobby innerhalb der Linkspartei mit 234 Nein- und 141 Ja-Stimmen aufgehoben. Im Vorfeld des Parteitages bekamen die säkularen Kräfte in der Linkspartei keine Gelegenheit an der Arbeitsgruppe mitzuwirken, die den religionspolitischen Teil des Programms verfasste. Die Kirchen haben Vorfeldorganisationen in den Parteien, um diese zu unterwandern und für die Kirchen vorteilhafte Beschlüsse zu erwirken, so auch bei der Linkspartei. Meistens heissen diese Organisationen AG Christinnen und Christen bei der XY-Partei.

Islamophilie als Grund für Kehrtwende
Der Grund für die Aufhebung des Beschlusses ist die Islamfreundlichkeit der Linkspartei, die dem Islam die gleichen Privilegien wie den Kirchen schenken möchte. Das geht nur, wenn den Kirchen die massiven finanziellen Vorteile erhalten bleiben. Berechtigte Islamkritik wegen Frauen-, Schwulen- und Nichtgläubigenunterdrückung wird bei der Linken meist mit dem Kampfbegriff islamophob diffamiert und in die rechte Ecke halluziniert. Die Religionsanhänger haben in der Linkspartei eine deutlich stärkere Position als die wenigen Säkularen. Besonders die parteiinternen linken Gruppen fds, das linksreformistische und sozialdemokratische Forum demokratischer Sozialisten und die trotzkistische Arbeitsgruppe Marx21 haben sich für die Aufhebung des Beschlusses eingesetzt um dem Islam dieselben Privilegien wie den Kirchen zu geben.

Es rettet uns kein höh'res Wesen
Früher war für die Linken die Arbeiterklasse das revolutionäre Subjekt der zukünftigen Revolution. Ganz offensichtlich streben die Arbeiter nicht nach revolutionären Veränderungen, sondern nur nach einem besseren Leben. Daher haben die Linken erst die Migranten und dann die Muslime als revolutionäres Subjekt auserkoren, wobei diese ebenso wie die Arbeiter nichts davon wissen wollen. Dabei werden die antiemanzipatorischen Anteile der Problemreligion Islam von den Linken verschwiegen oder schöngeredet. Die Linken haben sich sehr weit von ihren religionskritischen Ursprüngen entfernt. Alles was über den Islam und andere Religionen zu sagen ist, ist im Arbeiterlied der Internationale enthalten: "Es rettet uns kein höh'res Wesen, kein Gott, kein Kaiser noch Tribun. Uns aus dem Elend zu erlösen können wir nur selber tun!"

linker Obskurantismus
Für das religionsfreie Drittel der Bevölkerung ist die Aufhebung des religionskritischen Antrags ein eindeutiges Zeichen, wo die Linke steht. Die Linke befürwortet die finanzielle Unterstützung der Organisationen, die den obskuren Glauben an Teufel, Engel und Dämonen verbreiten. Damit stellt Die Linke sich auf die Seite des Obskurantismus. Obskurantismus steht im klaren Gegensatz zur Aufklärung und will die Menschen in geistiger Dämmerung halten. Obskuranten sind Finsterlinge.

Obskurantismus am Beispiel der Kathedrale von Notre Dame

Obskurantismus zeigt sich beispielsweise in der Architektur, so auf dem Fresko am Hauptportal der Kathedrale Notre-Dame in Paris. Nachfolgend Hintergrundinfos über dieses Fresko und die dazugehörige obskure christliche Mythologie. Durch den Gesang der himmlischen Posaunen geweckt, gehen die auferweckten Toten aus ihren Gräbern zum Letzten Gericht. Erzengel St. Michael, der Führer der himmlischen Heerscharen und Schutzherr des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation wiegt beim Jüngsten Gericht mit seiner Seelenwaage die Seelen der auferstandenen Toten, indem er Gut und Böse gegeneinander aufwiegt. Den Verdammten weist er den Weg in die Hölle und die guten gläubigen Christen kommen in den Himmel. Der kleine Dämon zu Füßen des Teufels versucht zu mogeln, um das Ergebnis zu verfälschen.
Foto: Public Domain.

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Jugendantifa Kreuzberg kritisiert Lutherwahn

ReligionGeschrieben von Schwarze Katze 31 Mai, 2017 06:41:05
Scheiss Lutherwahn!
Jugendantifa Kreuzberg, Mai 2017

Dieses Jahr wird mit einem Staatsakt in Berlin und Wittenberg, im Rahmen von Kirchentagen und Reformationstag, 500 Jahre Reformation gefeiert. Wer ist dieser Mann dessen Werk, von Joachim Gauck über Bodo Ramelow bis zu Barack Obama und einigen Rechtsradikalen dieses Jahr gefeiert wird? Sie nennen ihn „Wurzel der Aufklärung“, aber er bezeichnete die Vernunft als „Teufelshure“. Sie nennen ihn „Vertreter der Freiheit“, aber er war getrieben vom Hass gegen alles Andersartige.
Liberale und Nationalsozialisten feiern beziehungsweise feierten Luther als „großen Deutschen“. Wer Luther feiert, feiert keinen Fortschritt, sondern feiert Menschenverachtung und Unrecht. Trotzdem versuchen auch Linke (RLS/Linkspartei) dieses Jahr Luther für antikapitalistische Positionen zu instrumentalisieren. Wir wollen grob skizzieren warum für uns die Person Martin Luther und ein emanzipativer Antikapitalismus sich gegenseitig ausschließen.

L u t h e r s F u n d a m e n t a l i s m u s

Was Luther predigte war purer Fundamentalismus. Er wollte ein texttreues Christentum, das sich einzig und allein von der Bibel leiten lässt. Seine Ablehnung des Katholizismus basierte nicht auf emanzipativen Ansichten, sondern auf dem Vorwurf der Bibeluntreue. Wer Luther als kritischen Theologen wahrnimmt, hat Luther nicht verstanden, er wollte zurück zu einfachen und primitiven Erklärungen.

L u t h e r s A n t i s e m i t i s m u s


1543 fordert Luther in seiner Schrift „Von den Juden und ihren Lügen"... „daß man ihre Synagogen oder Schulen mit Feuer anstecke […] daß man ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre, (denn sie treiben ebendasselbe darin, das sie in ihren Schulen treiben) […] ihnen alle Barschaft und Kleinod an Silber und Gold nehme und zur Verwahrung beiseitelegen […] daß man den jungen starken Juden und Jüdinnen in die Hand gebe Flegel, Axt, Karst, Spaten, Rocken, Spindel und lasse sie ihr Brot verdienen im Schweiß der Nase. […] auf daß sie wissen, sie seien nicht Herren in unserm Lande, wie sie rühmen, sondern in der Verbannung und gefangen“
Diese wahnsinnigen antisemitischen Forderungen setzten 400 Jahre die Deutschen mit eindeutiger Unterstützung der evangelischen Kirche „allerdings gründlicher“ (Hitler) in die Tat um. Luther wurde nicht ohne Grund von den Nationalsozialisten als Vordenker der Judenvernichtung rezipiert. Der Antijudaismus war zwar zu Zeiten Luthers allgegenwärtig, jedoch waren solch grausamen Phantasien und Hasstiraden eher die Ausnahme.

L u t h e r s S e x i s m u s

Luther war der Meinung „daß das Weib geschaffen ist zur Haushaltung“ und „die größte Ehre, die das Weib hat, ist […] dass die Männer durch sie geboren werden.“ Folgendes gab er auch von sich: „Der Tod im Kindbett ist nichts weiter als ein Sterben im edlen Werk und Gehorsam Gottes. Ob die Frauen sich aber auch müde und zuletzt tot tragen, das schadet nichts. Lass sie nur tot tragen, sie sind darum da.“
Luther war ein patriarchaler misogyner Mann, er sah Frauen als nieder Geschöpfe oder gar als teuflisch an, ein Weltbild was in der Kirche bis heute nachwirkt.

A n t i r e v o l u t i o n ä r.
A u t o r i t ä r e r.
A r b e i t s f e t i s c h i s t.


Aufgrund von sozialen und wirtschaftlichen Missständen kam es in den Jahren 1523 bis 1526 es im deutschsprachigen Raum zu einem Bauernaufstand. Besonderen Einfluss auf diesen hatte der Theoretiker (und ehemalige Luther-Schüler) Thomas Müntzer. Dieser wollte eine Gesellschaft in der Arbeit und Güter gerecht verteilt sind und die ohne Obrigkeiten auskommt. Der Leitspruch lautete: „Omina sunt communia“ („Alles gehört allen“). Für Luther war Münzer eine „Kreatur des Teufels“ und empfahl den Fürsten in seinem Pamphlet Wider die mörderischen und räuberischen Rotten der Bauern, man solle die Bauern "zerschmeißen, würgen und stechen, heimlich und öffentlich, wie man einen tollen Hund totschlagen muss.“

Das nahmen die Fürsten sich natürlich gern zu Herzen und brachten im Zuge der Auseinandersetzung über 100.000 Bauern um und richteten Münzer, sehr zur Freude Luthers, hin. Den Forderungen der Bauern wurde nie ein Stück weit entgegengekommen.

Was Luther wollte war nie die „Freiheit“. Er wollte die Unterwerfung der Menschen unter Autoritäten und ein Fortbestehen einer gewalttätigen und ungerechten Gesellschaftsordnung. Es ist zynisch Luther als „Vordenker der Aufklärung“ zu bezeichnen, der die Welt „revolutioniert“ habe. Luther wollte nie einen Fortschritt / eine Emanzipation der Gesellschaft, geschweige denn ein gutes Leben für alle. Er war „Reformator“ kein Revolutionär.

Mit Luther wandelte sich auch eindeutig das Bild der Arbeit. Vor der Reformation wurde Arbeit als etwas notwendiges, aber negatives betrachtet. Es wurde lediglich so viel gearbeitet, wie man zum Leben brauchte und Freizeit hatte keinen geringen Stellenwert. Luther sagte jedoch, dass „heilige Tage nicht heilig, Werkeltage aber heilig sind.“ Die Reformation ist auch die Geburtsstunde des modernen Arbeitsfetisch.
Arbeit wurde zentraler Punkt menschlichen Daseins und wer keine hatte war immer stärker von Ausgrenzung und Verfolgung betroffen. Protestantische Staaten konnte fortan Luthers Sozialdarwinismus institutionalisieren und erließen eine Reihe an Gesetzten die Obdachlosen und Bettler aus den Städten verbannten und mancherorts sogar in Arbeitslager interniert wurden. Feiertage wurden stark reduziert, denn Luther sah an ihnen „Missbrauch mit Saufen, Spielen, Müßiggang und allerlei Sünde im Gange“.

Es geht uns nicht darum das Feudalsystem zu romantisieren, geschweige denn als bessere Gesellschaftsordnung zu beschreiben, sondern vielmehr darum kritikwürdige gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen die auf die Reformation zurückführen so zu benennen und Protestantismus nicht zu entpolitisieren.
Mit der Reformation wurde Arbeit gottgewollter Lebens- und Selbstzweck und damit Ausbeutung als Notwendigkeit konstatiert. Die Verknüpfung von Glaube und Arbeit ist enorm wirkmächtig und von besonderer Bedeutung für die Entstehung des Kapitalismus. Es ist kein Zufall, dass der Siegeszug des Kapitalismus von protestantischen Ländern ausging. In der westlichen Welt ist die Religion zwar auf dem Rückzug, was aber bleibt ist der sinnstiftende Charakter der Arbeit. Es ist nicht untertrieben von einem weitgehenden Glauben an kapitalistische Ideologie zu sprechen.

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Abgründe des Reformators Martin Luther

ReligionGeschrieben von Schwarze Katze 28 Mai, 2017 09:47:52

Religionsfrei im Revier hat eine Dokumentation veröffentlicht, die mit einer Vielzahl von Luther-Zitaten darstellt, mit welcher Brutalität und welchem Sadismus der in diesem Jahr von der evangelischen Kirche gefeierte Reformator alle möglichen Menschen in den Tod schicken wollte. Das Inhaltsverzeichnis zeigt, wen der Hassprediger auf seiner Todesliste hatte:

Luther und die geistliche Konkurrenz
a) die römisch-katholische Kirche
b) protestantische "Sekten"
Luther und die Juden
Luther und die aufständischen Bauern
Luther und die Frauen
Luther und die Hexen
Luther und die Behinderten
Luther und die Freiheitsliebenden
Luther und die Philosophen
Schlussfolgerung

Die Dokumentation als PDF-Datei.

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Martin Luther: Volksheld – Antisemit – Hassprediger

ReligionGeschrieben von Schwarze Katze 19 Mai, 2017 10:34:17
Die Giordano-Bruno-Stiftung veröffentlicht folgende kritische Broschüre zum Luther-Jahr: "Martin Luther: Volksheld – Antisemit – Hassprediger". Die Onlineversion der Luther-Broschüre ist ab sofort als pdf-Datei über die Website der Giordano Bruno Stiftung verfügbar. Download der Broschüre.


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Kinderpornos im Bischofssitz von Limburg gefunden

ReligionGeschrieben von Schwarze Katze 13 Feb, 2017 06:53:30
Kinderpornos im Bischofssitz von Limburg gefunden. Die IP-Adresse führte die Ermittler zur Kirche. Auch nachdem der Protzbischof Tebartz van Elst, der zu den Armen nach Indien First Class flog und einen Millionenluxusbau in Auftrag gab, nach Rom ins Zentrum der Christenheit wegbefördert wurde, kommt die Kirche nicht zur Ruhe. Ein Skandal löst den nächsten ab. Die Polizei ermittelte grössere Mengen "eindeutige und schockierende" Kinderpornos im Bischofssitz von Limburg. Wie hat der beschuldigte Kirchenmann das Jesuswort "Lasset die Kindlein zu mir kommen" wohl verstanden? https://www.welt.de/vermischtes/article161947619/Die-IP-Adresse-fuehrte-die-Ermittler-zur-Kirche.html


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Frauen sollen dankbar sein statt immer mehr zu wollen

ReligionGeschrieben von Schwarze Katze 14 Jan, 2017 18:33:04
Frauen sollen dankbar sein statt immer mehr zu wollen
Die Neuapostolische Kirche stellt ihr reaktionäres Frauenbild offen zur Schau
Fotos und Bericht: Schwarze Katze, 05.01.17


Die Neuapostolische Kirche (NAK) hat ein biblisch-antiquiertes Frauenbild. In einem Schaukasten vor ihrer Kirche in Hemer ist das Bild einer Frau zu sehen und darunter der Spruch "Ich schaffe es ...jeden Tag etwas dankbar zu sein, statt immer mehr zu wollen. Mit Christus. Neuapostolische Kirche"

Also sollen Frauen keine Forderungen stellen, nicht "immer mehr" wollen, sondern sich mit dankbar sein zufrieden geben. Das ist ein typisch rückständig-christliches Frauenbild, wo Frauen den Männern im Allgemeinen und insbesondere dem Mann Jesus Christus dankbar sein sollen, also sich dem Mann unterwerfen. Durch solche Plakate wird ein passives dienendes Rollenbild der christlichen Frau zementiert. Das Unterwerfen der Frau und der Verzicht auf eigene Forderungen wird durch den Zusatz "Mit Christus" als göttlicher Befehl ausgegeben. Worauf läuft es hinaus? Frauen sollen keine eigenen Forderungen stellen und sich dem Mann unterwerfen.

Das ist ein typisch rückschrittliches christliches Frauenbild, was dieses Plakat aussagt. Es ist ausserdem ein eindeutig reaktionäres Frauenbild der Neuapostolischen Kirche, welches auch in vielen anderen christlichen Kirchen anzutreffen ist. Dieses Plakat allein ist schon Grund genug der christlichen Ideologie den Rücken zu kehren.

"Ich schaffe es ...jeden Tag etwas dankbar zu sein, statt immer mehr zu wollen. Mit Christus".
Frauenbild der Neuapostolischen Kirche. Foto: Schwarze Katze, 05.01.17
Eindeutiges reaktionäres Plakat mit Kirche im Hintergrund.
Foto: Schwarze Katze, 05.01.17

Das altertümliche Frauenbild der Neuapostolischen Kirche hat sich seit über 100 Jahren nicht geändert, wie das NAK-Plakat von 2017 und das in einer NAK-Zeitschrift veröffentlichte Gedicht "Das Nullchen" von 1912 zeigt, worin die Frau als Null und der Mann als die Numer Eins bezeichnet wird:

Das Nullchen
Neuapostolische Rundschau 1912, Nr. 7, S. 40

Wie oft geschieht es in der Welt,
dass man als Null die Frauen zählt.
Gar viele schätzen sie gering,
denn >Null< ist ein gar wertlos Ding.
Es geht auf dieser Lebensbahn
als Nummer Eins der Mann voran,
im Sturmgetös, beim Sonnenschein,
die Null folgt immer hinterdrein.
Doch seid nur still und seht es ein,
der Wert der Null ist doch nicht klein;
Steht sie nur auf dem rechten Platz,
so ist die Null ein großer Schatz.
Eins ist der Mann und Null das Weib,
ich sag's nur so zum Zeitvertreib.
Eins ist nicht viel, doch sollst du sehn:
Ein Nullchen dran, sie bilden zehn.
Die Null hat Nummer Eins erhöht,
weil sie hübsch hinterm Einer steht;

Doch möcht das Nullchen vorne sein:
Und stünd' der Einer hinterdrein,
so gibt es ein verkehrtes Ding
und beider Wert wird dann gering.


Siehe auch den Schwarze Katze Artikel "Frauen sollen den Mund halten":
http://schwarze.katze.dk/#post416

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KORSO Grußwort zum Jahreswechsel 2016/2017

ReligionGeschrieben von Schwarze Katze 03 Jan, 2017 22:31:19
Helmut Fink, der Vorsitzende vom Koordinierungsrat säkularer Organisationen, dem Bündnis von Interessenvertretungen konfessionsfreier Menschen in Deutschland hat am 01.01.16 folgendes Grußwort zum Jahreswechsel veröffentlicht:


Grußwort des KORSO-Vorsitzenden zum Jahreswechsel 2016/2017

Selten in der jüngeren Vergangenheit war ein Jahreswechsel mit so viel Unsicherheit beladen wie dieser: Weder die Spitze der führenden Weltmacht noch die Verfassung des politischen Europa noch die deutschen Befindlichkeiten zu Beginn eines Wahljahres sind dazu angetan, besondere Hoffnung auf stabile Verhältnisse und menschlichen Fortschritt zu nähren.

Im säkularen Rahmen bleibt uns jedoch nichts anderes übrig, als die Spielräume für Aufklärung und Humanismus zu nutzen, wo immer sie sich bieten. Eine Berufung auf höhere Mächte steht uns nicht zur Verfügung. Vernunft und Menschlichkeit bleiben unsere Ideale, obwohl auch sie verdreht und missbraucht werden können.

Vielleicht ist es gerade zu Beginn des Luther-Jahres ein erhellender Gedanke für freie Geister, dass wir alle der Vernunft unmittelbar unterstehen und unvermittelten Anteil an ihr haben. Wie einst die heilsvermittelnde Wirkung des katholischen Klerus von Luther kritisiert und seine Legitimation in Zweifel gezogen wurde, so sehen wir heute auch säkulare Funktionäre unter Rechtfertigungsdruck: Viele Menschen bedürfen ihrer Vermittlungsleistungen offenkundig nicht und finden ihren eigenen Weg, selbstbestimmt und ungebunden. Wer wollte ihnen das verdenken?

KORSO

Die säkularen Organisationen können die Gesellschaft nur dann nachhaltig bereichern, wenn sie einladend und einbeziehend wirken, offen und transparent agieren, und sich nicht gegenseitig geringschätzen und blockieren. Im KORSO-Vorstand ist in den letzten Jahren eine Kultur des Miteinanders über Verbandsgrenzen hinweg gelungen, die produktiv ausstrahlen könnte. Vorhandene Unterschiede in Zielen und Strategien, in Größe und Anspruch, in Geschichte und Identität werden dabei offen angesprochen und respektvoll anerkannt. Gemeinsames kann gefördert werden, ohne Trennendes zu verleugnen.

Im KORSO können wir im abgelaufenen Jahr auf eine erfolgreiche und produktive Klausur im Juni in Klingberg zurückblicken. Sie hat gute Grundlagen gelegt für ein behutsames Agieren des KORSO, das keiner Mitgliedsorganisation schadet. Und wir blicken voraus auf eine erstmalige Pressekonferenz zum Jahresanfang am 13. Januar in Berlin.

Aus Sicht der säkular denkenden Bürger, seien sie agnostisch oder atheistisch, freidenkerisch, freigeistig oder humanistisch geprägt, kommt es sicherlich eher auf den Inhalt an, auf die „Botschaft“ und den Kontakt zu Gleichgesinnten, als auf die organisatorische Hülle oder gar die Eigeninteressen einzelner Organisationen. Daher muss es kein Schaden sein, wenn es in der „säkularen Szene“ viele unabhängige Aktivitätszentren gibt. Sie können nebeneinander bestehen und Vielfalt garantieren. Normierung ist unsere Sache nicht, und – pathetisch gesprochen – der Geist der Aufklärung und des Humanismus weht, wo er will.

An vielen Orten können säkulare Kräfte Sinnvolles bewirken, ob in großem oder in kleinem Rahmen, ob haupt- oder ehrenamtlich, ob in theoretischer oder praktischer Arbeit. Engagement bleibt sinnvoll. Es gibt keinen Grund, sich dabei bevormunden oder in falsche Abhängigkeiten bringen zu lassen. Wer im Diesseits verhaftet ist, darf sich zum selbstbestimmten Denken befreit fühlen.

Das kalendarische Angebot des Neuanfangs zum Jahreswechsel kann uns Anstoß sein, wo nötig neue Schwerpunkte zu setzen und den Ausläufern nachwirkender Kausallinien erhobenen Hauptes zu begegnen. Wer im Inneren verwirklichen kann, was er nach außen verkündet, und wer vorleben kann, was er von anderen erwartet, ist für das neue Jahr gut gerüstet. Denn persönliche Glaubwürdigkeit ist auch für Ungläubige eine Tugend. Lasst uns als Säkulare auch 2017 dem menschlichen Fortschritt dienen!



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War Josef schwul?

ReligionGeschrieben von Schwarze Katze 21 Dez, 2016 08:35:43
In der Weihnachtszeit fragen sich einige Christen: War Josef schwul? War Maria lesbisch? Christen regen sich über den doppelten schwulen Josef und den Verkauf von gleichgeschlechtlichem Weihnachtsschmuck auf. Weitere Infos:
http://www.queer.de/bild-des-tages.php?einzel=1730



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